Amon stellt klar: Ministerrat hat nicht Startschuss zur gemeinsamen Lehrerausbildung gegeben, sondern eine Expertengruppe eingesetzt

Keine inhaltliche Präjudizierung

Wien (OTS) - Entgegen anderslautender Medienberichte hält ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon fest, dass "durch den heutigen Ministerratsvortrag zur Lehrerausbildung keineswegs ein Startschuss für eine gemeinsame Lehrerausbildung erfolgt ist, sondern lediglich eine Expertengruppe eingerichtet wurde, die sich mit Fragen der Neuorganisation der Lehrerausbildung beschäftigt". Würden diese Fragen bereits inhaltlich geklärt sein, bräuchte es diese Expertengruppe nicht. "Ich erachte es als falsch, die Arbeit der Expertengruppe inhaltlich zu präjudizieren sowie Ergebnisse vorwegzunehmen, etwa dadurch, dass die gemeinsame Ausbildung aller Lehrer bereits ausgemachte Sache ist", so Amon weiter.

Klar ist, dass "im nun in Gang gesetzten Prozess alle Betroffenen - von den Schulpartnern bis hin zu den Trägern, also auch Länder, Gemeinden und Städte - umfassend eingebunden werden müssen. "Die Hauptaufgabenstellung liegt darin, aufbauend auf der Einrichtung der pädagogischen Hochschule und zur Umsetzung des Bologna-Prozesses, Vorschläge zu erarbeiten, die neben einer verbesserten Durchlässigkeit auch eine verbesserte Anrechenbarkeit von Ausbildungen der Pädagoginnen und Pädagogen berücksichtigen", so Amon.

Genau diese Fragen gelte es seitens der Expertengruppe zu beantworten "und dann ist die Politik am Zug", so Amon abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Markus Klinser
Tel.: 0664 83 69 724

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAB0001