VSStÖ: Zugangsbeschränkungen auf keiner Ebene

Studieneingangsphasen nicht zum Rausprüfen missbrauchen

Wien (SK) - Die von Wissenschaftsminister Hahn geplante Reform des Universitätsgesetzes 2002 (UG 02) birgt Zugangsbeschränkungen auf allen Ebenen. Schon am Anfang des Studiums soll es "positiv zu absolvierende" Studieneingangsphasen für alle Diplom- und Bachelor-Studien geben. ****

"Diese Studieneingansphasen dürfen auf keinen Fall als informelle Zugangsbeschränkungen dienen", fordert Maria Maltschnig, Bundesvorsitzende des VSStÖ. "Wünschenswert wären Orientierungsphasen, die einen Überblick über das Studium geben und keine Knock-Out Prüfungen beinhalten."

Bei weiterführenden Studien sollen die Universitäten laut Hahn selbst die Möglichkeit haben, nach "qualitativen Gesichtspunkten" zu selektieren. "Den Unis soll durch ihre Autonomie selbst überlassen werden, sich ihre Masterstudierenden auszusuchen. Zugangsbeschränkungen sind in jedem Fall diskriminierend und verschärfen den bereits jetzt unfairen Bildungszugang", kritisiert Maltschnig abschließend. (Schluss) ps/mp

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