LH Dörfler: Kärntner Pendlergeld ist voller Erfolg

Zwischenbilanz des Erfolgsprojektes - bereits über 9.000 Anträge positiv bearbeitet

Klagenfurt (LPD) - Wie Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Montag, im Rahmen einer Pressekonferenz im Verwaltungszentrum Klagenfurt bekannt gab, ist das Kärntner Pendlergeld ein voller Erfolg. "Es konnten bereits rund 9.000 Anträge positiv bearbeitet werden", bekräftigte der Landeshauptmann. Davon erhielten 6.700 Personen 50 Euro, 1.800 Personen 75 Euro und 500 Personen 100 Euro.

Nach dem Start Anfang Jänner liegt nun die erste Zwischenbilanz vor. Zu den bereits positiv erledigten Anträgen, langen täglich rund 500 neue Anträge ein. Auf der Pendlergeld-Hotline konnten im ersten Monat rund 3.500 Anrufe gezählt werden. Die Homepage "kaerntner-linien.at" verzeichnete im Jänner 1,2 Million Zugriffe. Im Vergleich dazu wurden im gesamten vergangenen Jahr 2,3 Million Besuche registriert. "Die Kärntner Bevölkerung hat ein großes Interesse an dieser Initiative. Das ausgeschüttete Geld fließt unmittelbar in die heimische Wirtschaft", erklärte Dörfler.

Auch die Sparcard ist äußerst erfolgreich und wird von den Kärntnern außerordentlich gut angenommen. Im Jänner konnten rund 2.500 Sparcards verkauft werden. Das ist eine Steigerung von rund 25 Prozent im Vergleich zum Jänner 2008. Weiters konnte mit dem Kärnten Takt, der größten Fahrplanumstellung seit 50 Jahren, eine Steigerung des Kartenverkaufes um elf Prozent zum Vorjahr erreicht werden. Albert Kreiner, Leiter der Abteilung Wirtschaftsrecht und Infrastruktur, bat alle Kärntner um ihre Mithilfe, Lücken im System aufzudecken und so den Fahrplan zu optimieren.

Dank den Landestankstellen, einer weiteren Initiative für die Kärntner Bevölkerung, kann sich Kärnten glücklich schätzen, über die niedrigsten Dieselpreise in ganz Österreich zu verfügen. 45 Millionen Liter wurden im letzten Jahr über die Landestankstellen verkauft, davon alleine knapp 18 Millionen Liter in Klagenfurt.

"Das Kärntner Pendlergeld ist eine zusätzliche Leistung des Landes Kärnten um der Teuerung entgegenzuwirken, die Wirtschaft zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und den ländlichen Raum nachhaltig zu stärken", erläuterte Dörfler. Die Einmalzahlung beträgt pro anspruchsberechtigter Person bis zu 100 Euro, abhängig von der Entfernung zwischen Hauptwohnsitz und Arbeitsplatz, aufgrund des Zonenplans der Kärntner Linien. Die Auszahlung erfolgt in Form von Gutscheinen zu je 25, 50, 75 und 100 Euro, schon beginnend ab rund 20 Kilometern. So gibt es beispielsweise 50 Euro für die Strecke Villach - Klagenfurt.

Anspruchsberechtigt sind unselbständige Arbeitnehmer deren Arbeitsstätte außerhalb ihrer Wohngemeinde liegt. Der Hauptwohnsitz muss in Kärnten liegen. Das monatliche Bruttoeinkommen aus sämtlichen unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen darf 2100 Euro nicht übersteigen. Der Gutschein kann bei allen öffentlichen Verkehrsmitteln der Kärntner Linien und bei den Tankstellen von BP, Turmöl, Lagerhaus und natürlich allen Landestankstellen eingelöst werden.

Die Anträge können in den Bürgerbüros Klagenfurt und Villach, an den Personenkassen aller besetzen Bahnhöfe Kärntens, in allen Bezirkshauptmannschaften oder einfach per Post oder Internet gestellt werden. Die Gutscheine können noch bis 31. Mai 2009 eingelöst werden.

S E R V I C E: Unter der Hotline 0800 202 153 gibt es von Montag bis Freitag, zwischen 8 und 13 Uhr Informationen zum Kärntner Pendlergeld. Infos auch unter www.kaerntner-linien.at.

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