FPÖ: Herbert: Post brüskiert Bundeskanzler Faymann mit Postamtsschließung

Versuchte Postvorstand einmal mehr einen Personalabbau durch die "Hintertür"

Wien (OTS) - "Wie man sieht, verfügt der Post-Vorstand nicht nur über keinerlei Handschlagsqualität, sondern versucht offensichtlich auch weiterhin, einen Abbau der Postbediensteten über die Schließung der Postämter zu bewirken", stellt heute der freiheitliche Bereichsprecher für den Öffentlichen Dienst NAbg. Werner Herbert fest.

"Wie sonst ist es nachvollziehbar, wenn - wie im Fall Amstetten - ein Bürgermeister nicht oder nur unzureichend über die bevorstehende Schließung eins Postamtes in seinem Wirkungsbereich informiert wird, obwohl beim Postgipfel im November 2008 die Schließung von Postfilialen im ersten Halbjahr 2009 vom damaligen Infrastrukturminister und jetzigen Bundeskanzler Faymann definitiv ausgeschlossen wurde", so Herbert weiter. "Schon damals war dieser vorgelegte Kompromiss des temporären Aufschubs der noch kurz zuvor angekündigten Postamtsschließungen äußerst zweifelhaft, war doch von Beginn an der Abbau von 1.000 Postbediensteten für den sicheren Fortbestand des Unternehmens vom Post-Vorstand als unumgänglich erklärt worden."

Offenbar habe der Postvorstand die Aussagen des seinerzeitigen Infrastrukturministers und jetzigen Bundeskanzlers Faymann nicht einmal im Ansatz ernst genommen und an den Plänen zu Postamtschließungen und Mitarbeiterabbau fröhlich weiter gearbeitet, vermutet Herbert und sieht hier klaren Handlungsbedarf durch Bundeskanzler Faymann. "Es kann nicht sein, dass wirtschaftliche Inkompetenz und betriebswirtschaftliches Versagen des Postvorstandes auf dem Rücken der einfachen Postbediensteten relativiert werden soll", stellt Herbert fest und verlangt vom Postvorstand dezidiert die Einhaltung der im November 2008 geschlossenen Vereinbarung hinsichtlich des Arbeitsplatzerhaltes der betroffenen Postmitarbeiter.

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