OP-Wartezeiten - SP-Klicka: "Neues Anmeldezeiten-Management läuft bereits seit Jänner 2008!"

ÖVP wiederholt wider besseren Wissens immer wieder dieselben veralteten Daten

Wien (SPW-K) - "Wider besseren Wissens wiederholt die Wiener ÖVP immer wieder dieselben Argumente, obwohl sie weiß, dass seit Jänner 2008 in den der Spitälern der Stadt Wien das neue elektronische OP-Anmeldezeiten-Management läuft", reagierte heute die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Marianne Klicka, auf Aussagen der Wiener ÖVP. "Und ein Jahr danach lässt sich bereits eine beachtliche Bilanz ziehen: Alle Spitäler der Stadt Wien arbeiten mit dem neuen, transparenten System, die Anmeldezeiten sind in fast allen Fächern deutlich gesunken! Das ist die wichtigste Botschaft - Daten von 2003 oder 2005 sind für die PatientInnen von heute nicht mehr relevant!"

Das Wartelistenmanagement erfolge vollkommen transparent und verhindere Doppel- beziehungsweise Mehrfachmeldungen. "Den ÄrztInnen ist es damit möglich, festzuhalten, wann und warum sie eine Patientin oder einen Patienten auf die OP-Terminliste setzen und welche Vorbereitungen notwendig sind", unterstrich Klicka. "Bevorzugungen sind durch das computergesteuerte System nicht möglich. Hohe Transparenz ist gewährleistet!"

Die Dringlichkeit der OP-Termin-Vergabe richte sich ausschließlich nach medizinischen Kriterien. "Für Akutfälle, die immer sofort behandelt werden, steht selbstverständlich eine 24-Stunden-Versorgung zur Verfügung. Bei planbaren, nicht akuten Eingriffen wird gemeinsam mit den PatientInnen ein passender Termin gesucht", sagte Klicka. "Auf spezielle Wünsche der PatientInnen, etwa wegen eines anstehenden Urlaubs, wird Rücksicht genommen. In vielen Fällen muss aber auch aus medizinischer Sicht eine Menge vorbereitet werden, damit eine Operation sicher durchgeführt werden kann."

Eine weitere entscheidende Maßnahme zur Verkürzung der OP-Anmeldezeiten sei die kontinuierliche Ausdehnung der Operationszeiten für planbare Eingriffe in den Nachmittag. "50 Prozent aller operierenden Abteilungen im KAV operieren so bereits vormittags als auch nachmittags. Möglich wird das durch flexible Dienstzeiteneinteilungen", schloss Klicka. (Schluss)

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