VP-Korosec ad OP-Wartezeiten: Kontrollamt bestätigt Intransparenz bei Terminvergaben

SP-Stadtregierung wusste seit 2006 über lange Wartelisten Bescheid

Wien (VP-Klub) - Was die SP-Stadtregierung seit Jahren beharrlich leugnet, wurde nun vom Kontrollamt bestätigt:
Sonderklasse-PatientInnen warten deutlich kürzer auf einen Termin bei planbaren Operationen als die PatientInnen der allgemeinen Klasse. "Sowohl Stadträtin Brauner, die damals noch für die Gesundheitsagenden zuständig war, als auch Bürgermeister Häupl haben wider besseren Wissens bis zuletzt die mangelnde Nachvollziehbarkeit bei der Terminvergabe von Operationen bestritten. Jetzt haben wir es vom Kontrollamt schwarz auf weiß, dass die Vorwürfe, die wir seit Jahren erheben, in vollem Umfang zutreffen", betont LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, in ihrer heutigen Pressekonferenz.

EDV-gestütztes Wartelistenmanagement erst nach VP-Kampagne realisiert

Bereits im Herbst 2007 forderte die ÖVP Wien die Einführung eines EDV-gestützten Wartelistenmanagements für den gesamten Bereich des KAV, nachdem über 300 PatientInnen sich über unzumutbare Wartezeiten - zwischen sechs und 18 Monaten - bei planbaren Operationen beschwert hatten. Korosec: "Erst nachdem wir im November 2007 ein umfassendes Prüfersuchen über die Vergabe von Terminen für Elektivoperationen (Anm.: insbesondere Implantationen von Hüft- bzw. Knieendoprothesen und Kataraktoperationen) an das Kontrollamt gestellt hatten, ist die KAV-Führungsebene aus ihrer Lethargie langsam erwacht und hat die Implementierung des Wartelistenmanagements vorangetrieben."

Es sei völlig unverständlich, so die VP-Abgeordnete weiter, wieso sich Stadträtin Wehsely plötzlich bemüßigt fühle, die kürzeren Wartezeiten als besonderes Verdienst der Stadt Wien zu loben. "Die SP-Stadtregierung hat in ihrer maßlosen Arroganz unzählige Anträge und Initiativen der ÖVP abgelehnt und Jahre verstreichen lassen. Für Selbstlob ist hier wahrlich kein Platz."

Verbesserungen bei OP-Betriebszeiten und Tagesklinikplätzen dringend notwendig

Auch jetzt gelte es, weitere Verbesserungen für die Wiener PatientInnen sicherzustellen. "Bei den OP-Betriebszeiten gibt es noch viel zu verbessern, denn Operationen nach 13 Uhr bilden nach wie vor eher die Ausnahme. Auch der Ausbau der Tagesklinik-Plätze muss stärker vorangetrieben werden. Hier ist noch viel Potential vorhanden", so Korosec abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0003