Graf: Leistungsniveau österreichischer Fachhochschulen sinkt unter rot-schwarzer Regierung

SPÖ-Umfaller bei Zugangsbeschränkungen und Finanzierung der Fachhochschulen; Handschlagqualität der SPÖ offensichtlich mit Halbwertszeit von 14 Tagen beschränkt

Wien (OTS) - "Statt die im Herbst im Parlament beschlossenen 34% Finanzierungszuschuss an die Fachhochschulen zu leisten, billigt die Bundesregierung nun heiße 13,7% zu. Das kann einfach nicht sein", so Wissenschaftsausschussvorsitzender und FPÖ-Wissenschaftssprecher NAbg Dr. Martin Graf. "Diese Aktion unterstreicht wieder einmal in aller Deutlichkeit, dass die SPÖ umfällt, sobald die Wahl geschlagen ist, denn immerhin hat die SPÖ gemeinsam mit der FPÖ im Herbst die notwendigen 34% beschlossen. - Aber kaum waren sie in der Regierung, haben sie wieder alles vergessen."

Die österreichischen Fachhochschulen sind in der heimischen Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Seit 2001 hat sich die Zahl der FH-Absolventen mehr als verdoppelt. Seit der Festlegung der Finanzierung der Fachhochschulen im Jahr 1993 beträgt der Verbraucherpreisindex 34%, der Bundeszuschuss wurde seither nicht angepasst.

"Aus diesem Grund habe ich bereits im Jänner erneut einen Entschließungsantrag im Parlament eingebracht, der die Erhöhung des Bundeszuschusses um 34% sicherstellen soll", so der Wissenschaftssprecher. "Denn die nun geplante Erhöhung von 13,7% ist bei weitem nicht ausreichend, um das breite Spektrum der FHs von der berufsbegleitenden Ausbildung bis hin zur Schaffung von neuen Studien, zu erfüllen."

Graf warnt die Bundesregierung eindringlich davor, den Hilfeschrei der Fachhochschulen zu ignorieren. "Es ist schon bemerkenswert, dass Wissenschaftsminister Hahn den Kopf derart in den Sand steckt, sobald es darum geht, die wirklich zukunftsrelevanten Einrichtungen Österreichs zu unterstützen", empört sich Graf.

"Ich fordere den Wissenschaftsminister auf, sich endlich ausreichend um dieses Problem zu kümmern. Die derzeit geplante Erhöhung des Finanzierungszuschusses von 13,7% ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es wird Zeit, dass sich die Bundesregierung den wirklichen Problemen in diesem Land stellt!", schließt der freiheitliche Wissenschaftsausschussvorsitzende.

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