FPÖ-Alsergrund: Gerichtsmedizin Sensengasse erhalten!

Amhof besteht auf Umsetzung einer diesbezüglichen Resolution

Wien, 09.02.2009 (fpd) - Mit der Errichtung eines Containerdorfs für Obduktionen hat der Streit zwischen der Stadt Wien und dem Wissenschaftsministerium um die Finanzierung der Gerichtsmedizin eine neue Dimension erlangt, welche den Wienerinnen und Wienern aus Gründen der Pietät kaum zu vermitteln sein wird, so der Klubobmann der FPÖ-Alsergrund, Gregor Amhof.

Wenn man Obduktionen als "Qualitätssicherung der Medizin über den Tod hinaus" begreift, wird man auch von der mittlerweile üblichen Vorgangsweise, Tote von einem Spital zum Nächsten auf "Reisen" zu schicken beziehungsweise die eine oder andere Obduktion gänzlich zu unterlassen, Abstand nehmen müssen, ist Amhof überzeugt.

Auch die beunruhigende Zunahme von Obduktionen, die privat finanziert und in Auftrag gegeben werden, lassen den sanitätspolizeilichen Notstand sowie die berechtigte Sorge der Bevölkerung, ob Fremdeinflüsse bei Todesfällen immer (noch) entdeckt werden, klar erkennen.

Wien hat als Weltstadt den ausgezeichneten Ruf einer über 200-jährigen Tradition der Gerichtsmedizin am Standort 1090 Wien, Sensengasse zu verteidigen, weshalb der SP-Stadträtin Wehsely die gründliche Lektüre der in der Alsergrunder Bezirksvertretung bereits am 16. April 2008 (gegen vier Stimmen der Grünen) angenommen Resolution der FPÖ betreffend den Erhalt der Gerichtsmedizin Sensengasse höflichst empfohlen sei, so Amhof abschließend. (Schluss)paw

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