Banken-Aktionswoche für Wiener Klein- und Mittelbetriebe

Stadt Wien und Sozialpartner initiieren Aktion für Unternehmen in Wien vom 16. bis 20.02.2009

Wien (OTS) - Klein- und Mittelbetriebe sind das Rückgrat der
Wiener Wirtschaft. Ihre Investitionsfähigkeit muss gesichert sein. Um dies auch in der schwierigen wirtschaftlichen Lage zu gewährleisten hat die Stadt Wien gemeinsam mit Wirtschafts- und Arbeiterkammer Wien eine Aktion für Klein- und Mittelbetriebe initiiert. Unter dem Motto "Gemeinsam schaffen wir´s, dass es wieder bergauf geht" läuft vom 16. bis 20. Februar eine gemeinsame Aktionswoche. Daran nehmen die fünf größten Banken Wiens teil, Bank Austria, BAWAG, Erste Bank, Raiffeisen in Wien und Volksbank.

In dieser Woche bieten in ausgewählten Filialen der Banken die Förder- und Beratungsinstitutionen Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, austria wirtschaftsservice und Wirtschaftskammer Wien den UnternehmerInnen umfassende Beratung zu Förderungen sowie zu Fragen rund um Unternehmens- und Investitionsfinanzierung.

"Angesichts einer konjunkturell sehr schwierigen Situation gilt es die Ärmel aufzukrempeln und Taten zu setzen. Mit dem Wiener Konjunkturpaket in Höhe von 700 Millionen Euro leisten wir als Stadt bereits einen finanziellen Kraftakt zur Ankurbelung der Wirtschaft. Besonders wichtig ist mir, gerade jetzt, die vielen kleinen und mittleren Unternehmen, also vom Einpersonenunternehmen bis zum mittleren Betrieb mit mehreren Beschäftigten zu unterstützen. Denn sie sind das Rückgrat der Wiener Wirtschaft und ihre Investitionsfähigkeit muss gesichert bleiben. Mit der Banken-Aktionswoche tun wir genau das und bieten erstmals maßgeschneiderte Finanzierungs- und Förderberatung für KMU gebündelt an einem Ort. Besonders freut mich, dass es dabei gelungen ist alle wichtigen Akteure ins Boot zu holen und gemeinsam diese Initiative umzusetzen", erklärt Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner. Dies sei ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg, den Kreditfluss aufrecht zu erhalten und damit Investitionen und letztendlich Arbeitsplätze zu sichern, betonte Brauner.

"Die Wirtschaftskammer Wien engagiert sich seit rund drei Monaten, um das Vertrauen zwischen Banken und Unternehmen aufrecht zu erhalten. Wir sehen uns hier als Kreditmotor für die Wiener Wirtschaft," sagt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. "Banken sind die wichtigste Finanzierungsform für KMU. Daher ist es besonders wichtig, dass der Finanzfluss von den Banken zu den Betrieben ungehindert fließt, um Investitionen, Betriebsmittel und die Überbrückung der derzeitigen Konjunkturlage zu finanzieren." Wie eine aktuelle market-Umfrage zeigt, ist die überwiegende Mehrheit der Unternehmer mit ihrer Hausbank in Finanzierungsfragen zwar grundsätzlich zufrieden. "Allerdings beklagen 15 Prozent der Betriebe, dass die Banken mehr Sicherheiten verlangen, und 20 Prozent, dass die Kredite teurer geworden sind. Deshalb müssen die Haftungsrahmen für Kredite nicht nur ausreichend vorhanden sein, sondern auch die Risikopolitik der öffentlichen Hand der Wirtschaftslage angepasst werden," sagt Jank. Die Bankenwoche sei daher eine gute Ergänzung zur laufenden Arbeit der Wirtschaftskammer Wien-Ombudsstelle für abgelehnte Kredite. "Seit Mitte November haben knapp 600 Unternehmer unsere Ombudsstelle kontaktiert und werden von uns professionell betreut."

"Die Menschen fürchten um ihren Arbeitsplatz, befürchten Lohndruck und fürchten um ihre Berufschancen. Möglichst viele Arbeitsplätze schützen - das ist mir ein besonderes Anliegen. Die Arbeitsmarktzahlen in Wien sind nach wie vor sehr gut, wir müssen alles unternehmen, damit das auch möglichst so bleibt", fordert AK Präsident Herbert Tumpel. Es ist wichtig, dass die kleinen und mittleren Betriebe wieder ins Laufen kommen oder ihr Wirtschaftsmotor gar erst nicht ins Stottern kommt. Damit werden viele Arbeitsplätze abgesichert.

Die Banken-Aktionswoche für Wiener Klein- und Mittelbetriebe ist Ergebnis der mittlerweile zweiten Wiener Bankenrunde, die am 27. Jänner auf Einladung von Vizebürgermeisterin Renate Brauner im Wiener Rathaus stattgefunden hat und an der auch wieder Notenbankchef Ewald Nowotny, Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, BankenvertreterInnen sowie Kammerpräsidentin Brigitte Jank und AK Präsident Herbert Tumpel teilgenommen haben. An der gemeinsamen Aktion beteiligen sich folgende Banken: BAWAG-PSK, Erste Bank, Raiffeisen in Wien, Bank Austria und Volksbank

ExpertInnen helfen in Fragen der Unternehmensfinanzierung

Vom 16. bis 20. Februar werden in ausgewählten Filialen der teilnehmenden Banken vor allem die Bedürfnisse der kleinen und mittelgroßen Wiener Unternehmen im Mittelpunkt stehen. Dabei stehen ExpertInnen der Banken gemeinsam mit BeraterInnen aus den Förderinstitutionen für alle Fragen zum Thema Unternehmensfinanzierung und zu öffentlichen Förderungen zur Verfügung.

Folgende Filialen nehmen an der Aktionswoche teil:

o Erste Bank Termin: 16. bis 20. Februar Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 15 Uhr, Donnerstag 8 bis 17.30 Uhr Ort: 1., Schottenring 18A, Gründercenter o Bank Austria Termin: 16. bis 20. Februar Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 15 Uhr, Donnerstag 8 bis 17.30 Uhr Ort: 1., Schottengasse 6-8, Kassenhalle o BAWAG-PSK Termin: 16. und 17. Februar Öffnungszeiten: 9 bis 16 Uhr Ort: 1., Georg-Coch-Platz 2 o Termin: 19. und 20. Februar Öffnungszeiten: 9 bis 16 Uhr Ort: 21., Franz-Jonas-Platz 8 o Raiffeisen in Wien Termin: 16. bis 20. Februar Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 15 Uhr, Donnerstag 8 bis 17.30 Uhr Orte: 1., Seilergasse 8 2., Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1 3., Landstraßer Hauptstraße 1/2/18 12., Meidlinger Hauptstraße 46 19., Sonnbergplatz 1 21., Karl Waldbrunner Platz 1 o Volksbank Termin: 18. und 19. Februar Öffnungszeiten: Mittwoch 9 bis 15 Uhr, Donnerstag 9 bis 17 Uhr Ort: 1., Schottenring 1

Informationen erhalten die Wiener UnternehmerInnen unter der Kredithotline der Wirtschaftskammer 01 514 50-1020 und auf der Homepage der Stadt Wien: www.wien.at oder bei den beteiligten Banken. (Schluss) ko

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