SP-Krotsch: Genitalverstümmelung untolerierbar!

Wien (SPW) - Die Frauensekretärin der SPÖ-Wien, LAbg. Nicole Krotsch nimmt den morgigen internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung zum Anlass, um festzustellen, dass einer der wichtigsten Beiträge zu Bekämpfung von FGM die Unterstützung der Betroffenen sowie die Sensibilisierung der Männer sei: "Denn diese schwere Form der Gewalt an Frauen ist untolerierbar!", betonte Krotsch am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien.****

Weltweit müssen etwa 150 Millionen Frauen mit den Folgen des grausamen Rituals leben. Meist im Kindesalter, aber oft auch schon als Baby, müssen Frauen diese Tortur über sich ergehen lassen. Sie leiden ein Leben lang unter physischen und psychischen Qualen. Jährlich werden rund 2 Millionen Frauen verstümmelt, die oft auch an den Folgen des schweren Eingriffes sterben. "Weibliche Genitalverstümmelung ist nicht religiös begründet und macht vor keiner gesellschaftlichen Schicht halt. Sie ist nicht nur in Afrika zu finden, sondern wird ebenfalls in Europa, auch in Österreich praktiziert!", stellte die Frauensekretärin fest.

"Wichtig ist es, betroffene Frauen zu bestärken und das Tabuthema Genitalverstümmelung weiterhin aufzuzeigen. Die Bekämpfung von Armut und Investitionen in die Bildung sind der Schlüssel zur Stärkung der Eigenständigkeit der Frauen und somit auch ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen Genitalverstümmelung", stellte Krotsch fest: "Denn keine kulturellen oder religiösen Vorwände können diese grausame Praxis rechtfertigen!"(Schluss) nk

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