Belakowitsch-Jenewein: SPÖ erfreut sich an erkrankten Menschen!

Steigerung der stationären Aufenthalte ist Alarmsignal und kein Grund zum Jubeln

Wien (OTS) - "Dass im Jahr 2008 erstmals mehr als 100.000
Patienten stationär im AKH betreut wurden, ist eher besorgniserregend, denn ein Grund zum Feiern", meinte heute FPÖ-Gesundheitssprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein zu den Aussagen der Wiener SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely. "Eher sollten die hervorragenden Leistungen der Ärzte, Schwestern und Pfleger, die oft weit über der Belastungsgrenze arbeiten müssen, aber immer noch Großartiges vollbringen, endlich angemessen honoriert werden."

Dass sich Wehsely nun über jeden neuen, kranken Patienten freue, sei doch eher makaber und spiegle einmal mehr die Einstellung der SPÖ wieder: Hauptsache man könne sich wieder einmal feiern lassen, koste es was es wolle. "Dabei übersehen die Verantwortlichen offensichtlich, dass jeder Patient für den Staat wahnsinnige Kosten bedeutet und daher drauf Wert gelegt werden sollte, dass die Menschen möglichst gesund bleiben", erklärte Belakowitsch-Jenewein. "Diese Rechnung dürfte der SPÖ allerdings zu hoch sein, wie es scheint."

Das Ziel aller österreichischen Gesundheitspolitiker müsse es sein, in die Prävention zu investieren und damit die stationären Aufenthalte so gering wie möglich zu halten, führte Belakowitsch-Jenewein weiter aus. Eine Steigerung der stationären Aufenthalte sollte daher wohl eher als Alarmsignal gewertet werden, denn eine Jubelmeldung auslösen. Hier zeige sich eher die verfehlte Gesundheitspolitik des Bundes der letzten Jahre. Aber auch das Land Wien scheine ganz offensichtlich diesen falschen Weg mitzugehen.

Die FPÖ fordert hier einmal mehr von Gesundheitsminister Stöger endlich ein Umdenken. Es müsse dringend in die Vorsorge investiert werden, damit die Zahl der stationären Aufenthalte wieder sinke, erklärte Belakowitsch-Jenewein. "Ein Unterschreiten der 100.000 muss das Ziel sein. Dann wäre ein wirklicher Grund zum Feiern gegeben."

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0008