FPÖ-Frauensprecherin Gartelgruber: SPÖ-Sonntagsreden auf Kosten von Frauen

Skandal - Rote Ministerin Schmied hat kein Interesse an echter Integration

Wien (OTS) - Von Experten und Beobachtern des Ausbildungsmarktes wird seit geraumer Zeit davon berichtet, dass Mädchen aus dem islamischen Kulturkreis nach Abschluss ihrer Pflichtschulausbildung keine weiterführende Ausbildung besuchen und damit offenbar dauerhaft dem Arbeitsmarkt entzogen werden sollen. Dabei handelt es sich keinesfalls um Einzelfälle, sondern um ein häufig zu beobachtendes Phänomen handeln. Dadurch wird die weitere Zukunft der Betroffenen in den Schoß ihrer Familien gelegt, eine eigenverantwortliche Entwicklung wird erschwert, islamische Frauen- und Familienbilder werden einzementiert.

In diesem Zusammenhang richtete FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber bereits im Vorjahr eine parlamentarische Anfrage an das Bildungsministerium, in welcher sie u.a. wissen wollte, wie viele Pflichtschulabsolventinnen mit islamischem Religionsbekenntnis des jeweiligen Jahres in den Jahren 2003 bis 2007 keine weiterführende Schule oder machten keine Lehrausbildung besuchten bzw. direkt in den Arbeitsmarkt eintraten und, falls solche Daten derzeit nicht greifbar seien, beabsichtigt wäre, in absehbarer Zeit Erhebungen, Untersuchungen oder Studien in diesem Themenbereich in Auftrag zu geben.

Weiters wollte Gartelgruber wissen, welche Maßnahmen seitens der Bundesregierung gesetzt werden, um zu verhindern, dass Mädchen aus dem islamischen Kulturkreis nach Abschluss der Pflichtschule in den Familien "verschwinden", d.h. dem Arbeits- bzw. dem weiteren Ausbildungsmarkt entzogen werden.

"Das Ergebnis war ernüchternd", erklärt die freiheitliche Frauensprecherin: "Auf ausländische Studien zu verweisen und trocken festzustellen, dass man selbst keine Zahlen hat, ist etwas dürftig. Und auf die Frage nach den konkreten Maßnahmen zur Lösung des Problems mit allgemeinen gehaltenen Floskeln zu antworten, ist auch nicht der Sinn der Sache. Neue Mittelschule und Sprachförderung sind nicht die Instrumente, die dieses Problem lösen werden. Da bräuchte es ein spezielles Maßnahmenpaket, aber offenbar ist man daran im Ministerium nicht interessiert."

Besonders verwunderlich sei, dass diese passive Einstellung ausgerechnet aus einem SP-geführten Ministerium komme, so Carmen Gartelgruber: "Die Roten, vor allem die weiblichen, lassen doch keine Gelegenheit aus, die Verbesserung der Chancen von Frauen und Zuwanderern zu fordern. Wenn es aber daran geht, konkrete Taten zu setzen, wird es plötzlich still. Gerade wenn man den Mund so voll nimmt, wie es die Genossinnen in diesen Fragen tun, ist das inakzeptabel und ein Skandal!"

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