Mölzer: Skandalöse Diffamierung der FPÖ im öffentlich-rechtlichen ORF

ORF scheiterte bei Versuch, im "Club 2" ein Anti-Martin-Graf-Tribunal zu veranstalten - Unzählige Proteste wegen merkwürdiger Einladungspolitik

Wien (OTS) - Aufs schärfste wies heute der freiheitliche EU-Mandatar Andreas Mölzer Aussagen der jüdischen Filmemacherin Ruth Beckermann bei der gestrigen ORF-Sendung "Club 2" zurück: "Wenn Frau Beckermann meint, Kinder müssten wegen der angeblichen Neigung der Österreicher zu rechtem Gedankengut in Betreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen gesteckt werden, um zu verhindern, dass dieses in der Familie weitergegeben werde, dann war dies einer der skandalösen Höhepunkte der Sendung. Nicht minder skandalös war Beckermanns Wortspende, wonach wegen häufigem Alkoholismus in den Familien eine neue Generation von Rechtsextremisten herangezüchtet werde, weshalb die Kinder ihren Eltern zu entziehen wären", erklärte Mölzer.

Was Frau Beckermann im "Club 2" von sich gab, sei, so der freiheitliche EU-Mandatar, eine Pauschalverurteilung und Beleidigung der österreichischen Familien gewesen. "Aber offenbar hat sie mit den Familien ein Problem, weil die FPÖ eine betont familienfreundliche Politik vertritt und für konservative Werte eintritt".

Ebenfalls aufs schärfte wies Mölzer den von Beckermann getätigten Ausspruch zurück, wonach "sie (Mölzer und die FPÖ, Anm.) die Nachfahren des verbrecherischsten Regimes des letzten Jahrhunderts sind". "Hier wurden im öffentlich-rechtlichen ORF freiheitliche Politiker und die FPÖ auf eine Stufe mit dem NS-Regime gestellt. Wegen dieser skandalösen Diffamierung einer demokratisch legitimierten Partei sind bei mir und der FPÖ seit der Sendung zahllose Protest-SMS, Anrufe und E-Mails eingegangen", berichtet der freiheitliche Politiker.

Schließlich hielt Mölzer fest, dass die Absicht des ORF, mit der Club-2-Sendung ein Anti-Martin-Graf-Tribunal zu veranstalten, trotz der merkwürdigen Einladungspolitik des Staatsfunks gründlich misslungen sei: "Denn die beiden anwesenden Damen haben sich als ultralinke Hassprediger erwiesen, sodass sich die Zuseher ein entsprechendes Bild machen konnten", schloss Mölzer.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0005