AUA-Debakel: FPÖ verlangt sofortigen Rücktritt von ÖIAG-Chef Michaelis

Norbert Hofer: Ötsch und Michaelis haben mit Duldung der Politik die AUA an die Wand geflogen

Wien (OTS) - Angesichts der dramatischen Situation bei den
Austrian Airlines fordert die FPÖ die sofortige Ablöse von ÖIAG-Chef Michaelis. FPÖ-Luftfahrtsprecher NAbg. Norbert Hofer unterstreicht, dass AUA-Vorstandsvorsitzender Ötsch und ÖIAG-Chef Michaelis das Debakel in der AUA zu verantworten hätten.

Hofer: "Michalis hat sofort abgelöst zu werden. Er wird jedoch auf eine satte Abfertigung verzichten müssen. Alle Möglichkeiten des Aktienrechts sind auszuschöpfen. Das gilt übrigens auch für die Mitglieder des Aufsichtsrates der AUA. Diese Posten sind gut bezahlt. Die Herrschaften werden sich nun auch zu verantworten haben."

Die FPÖ bezweifelt, dass die eingeforderten Subventionen an die AUA dem EU-Wettbewerbsrecht entsprechen. Das Verschenken der AUA an die Lufthansa mit einer Morgengabe von einer halben Milliarde Euro könnte also scheitern. Der AUA könnte jedenfalls ein Swissair-Schicksal drohen.

Wenig wurde bisher über die politische Verantwortung gesprochen. Der ehemalige Finanzminister Molterer und der ehemalige Verkehrsminister Faymann seien, so die FPÖ, politisch für das Debakel verantwortlich. Hofer: "Erschwerend kommt hinzu, dass Ötsch und Michaelis von der ÖVP in die Ämter gehievt worden sind. Ötsch hatte damals, und hat wohl auch noch heute, wenig Ahnung vom Luftfahrtgeschäft. Und für Michaelis, den AUA-Aufsichtsratsvorsitzenden gilt das gleiche."

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