Wurm: Verpflichtung zu Gender Budgeting in Verfassung verankert

FPÖ offenbart einmal mehr ihr verzopftes Frauenbild

Wien (SK) - "Es ist wohl kein Zufall, dass gerade von Seiten der FPÖ massive Zweifel an der Anwendung von Gender Budgeting kommen. Es spricht Bände über das verzopfte Frauenbild der FPÖ, dass Aktivitäten in diese Richtung jedenfalls mit dem Prädikat 'unnütz' versehen werden", stellte SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. "Gerne informiere ich die FPÖ darüber, dass erstens Frauenpolitik Querschnittsmaterie ist und somit alle Regierungsressorts betrifft. Und zweitens ist die Verpflichtung zu Gender Budgeting sogar in der Verfassung verankert."****

Wurm erläuterte, dass sich eine konkrete Gleichstellungs-Strategie hinter Gender Budgeting verbirgt: Jeder Posten im Budget wird auf seine Auswirkung auf Frauen und Männer geprüft. Im Gesamtbudget sollte dann gleich viel Geld für Frauen und Männer ausgegeben werden. "Dafür sind entsprechende prüfende Studien natürlich unerlässlich. Um aber zu erkennen, dass die FPÖ nicht viel von Frauen hält, benötigt es keiner Studie", verwies Wurm auf die Tatsache, dass im FPÖ-Klub den 28 männlichen Abgeordneten nur 6 weibliche gegenüberstehen. (Schluss) up

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