LH Dörfler: Appell an BM Bures, endlich Bundestankstellen für Allgemeinheit zu öffnen

Spritpreise steigen, obwohl Ölpreis stagniert - Kärnten hat mit zwölf Billigtankstellen Erfolgsprojekt - Kärntner Autofahrern wurden bereits viele Millionen Euro erspart

Klagenfurt (LPD) - Zu der aktuell vom ÖAMTC gezogenen Bilanz über die steigenden Spritpreise trotz stagnierendem Ölpreis stellte Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Mittwoch, fest, dass Kärnten sowohl bei Diesel als auch bei Superbenzin die niedrigsten Preise aufweise. Das sei selbstverständlich kein Zufall, weist der Landeshauptmann in diesem Zusammenhang auf die positive Wirkung der Billig-Tankstellen des Landes hin. Durch diese von Jörg Haider und ihm umgesetzte Initiative zur Öffnung der landeseigenen Tankstellen sei es gelungen, allgemein den Preisdruck der Tankstellen im jeweiligen Umkreis der Landestankstellen zu senken. Dieser verstärkte Wettbewerb durch die Billigtankstellen sei somit allen Konsumenten zugute gekommen, so Dörfler.

Der Landeshauptmann fordert die Bundesregierung und insbesondere Infrastrukturministerin Doris Bures auf, doch endlich dem Kärntner Beispiel zu folgen und ebenfalls, wie dies auch schon angekündigt wurde, die Tankstellen der ASFINAG und der ÖBB für die Allgemeinheit zu öffnen und damit einen billigeren Sprit-Bezug zu ermöglichen. "In Zeiten der Krise und der Teuerung sollte es für die Bundesregierung kein Hindernis geben, die Bundestankstellen zu öffnen und damit den Autofahrern und insbesondere den Pendlern wirksam zu helfen", betont Dörfler. Von den leeren Ankündigungen habe niemand etwas. Es sei zu billig, der Bevölkerung nur etwas vorzugaukeln, anstatt konkrete Taten zu ihrer Entlastung zu setzen, so Dörfler.

Insgesamt wurden in ganz Kärnten zwölf Landestankstellen für die Bevölkerung geöffnet. Besonders den Pendlern werde damit enorm geholfen und es werde auch eine Stärkung des ländlichen Raums bewirkt, erklärt Dörfler. Seit dem Projektstart mit dem Billigdiesel im April 2004 sei für die Kärntnerinnen und Kärntner eine Ersparnis in Höhe von über vier Millionen Euro erzielt worden. Diese Maßnahme sei eine bewusste Aktion gegen die Teuerung gewesen und sei es weiterhin, zumal der Spritpreis wieder anziehe. Dörfler kritisiert die Mineralölkonzerne, die die Spritpreise erhöhen und die Autofahrer belasten, obwohl der Ölpreis nicht steigt.

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