Gartelgruber: Kindergeld: Keine Zuverdienstgrenze, Problem gelöst

Bürokratisches "Theater" um Kindergeldrückzahlung wäre vermeidbar

Wien (OTS) - Neueste Meldungen, denen zufolge bereits 4.752 Rückforderungsbescheide verschickt wurden, davon 683 für Kindergeld und 4.069 für den Kindergeld-Zuschuss, lösen bei FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber Kopfschütteln aus: "Natürlich hat sich jeder an Gesetze zu halten, aber die Unsinnigkeit der Zuverdienstgrenze, die wir Freiheitliche gerne beseitigt hätten, ist offensichtlich. Schon alleine die Tatsache, dass die Krankenkassen zwar jahrelang mit einem Aktenwulst befasst sind, aber das Jahr 2004 noch nicht abschließen konnten, zeigt, wie viel unnötige Bürokratie hier geschaffen wurde."

Außerdem stellt Gartelgruber die Frage, ob die Kindergeldbezieher, vor allem auch hinsichtlich des Zuschusses zum Kindergeld, über die Rückzahlungsbestimmungen entsprechend aufgeklärt wurden: "Wenn das nicht ordentlich gemacht wurde, ist das ein Skandal. Schließlich geht es ja nicht nur um ein paar Euro. Die Rückforderung pro Person beträgt beim Kindergeld im Mittel 2.551,34 Euro. Beim Zuschuss zum Kindergeld liegt sie im Schnitt bei 1.301 Euro. Solche Beträge sind für viele Familien eine große Belastung."

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