Peter Haubner: KfZ-Steuersenkung muss schnell kommen

Schnelle Hilfe notwendig: Längst überfällige Angleichung an das EU-Niveau hält heimische Frächter wettbewerbsfähig und sichert Arbeitsplätze

Wien (OTS) - "Die KfZ-Steuersenkung muss schnell kommen. Gerade jetzt brauchen die heimischen Unternehmen jede Unterstützung, um auch in dieser schwierigen Zeit Arbeitsplätze zu sichern und wirtschaftlich erfolgreich zu sein", fordert der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Abg. z. NR Peter Haubner. Von der KfZ-Steuersenkung profitieren würden mehr als 11.300 Betriebe der österreichischen Transportwirtschaft mit rund 75.000 Mitabeitern.

Die heimische Transport-Branche ist angesichts des sehr niedrigen KfZ-Besteuerungsniveaus in der Europäischen Union einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Anbieter aus dem Ausland können zu deutlich billigeren Preisen anbieten. Dazu kommt ein aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spürbarere Rückgang der Transportvolumina. Das Ergebnis ist ein bereits deutlicher Anstieg der Insolvenzen im Verkehrsbereich. "Die Situation ist ernst. Wir müssen unseren Transportunternehmen schnell und effektiv unter die Arme greifen. Eine Senkung der KfZ-Steuer wäre eine spürbare Entlastung für die Unternehmen in dieser schwierigen Zeit", appelliert Haubner an das zuständige Finanzministerium.

Der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes ist sich bewusst, dass die Steuersenkung alleine die gegenwärtig massiven Strukturprobleme im Transportgewerbe nicht lösen kann. "Es wäre aber ein dringend notwendiges und außerordentlich wichtiges Signal an die Branche. Die bereits begutachtete Änderung im KfZ-Steuergesetz würde die österreichische Transporteure um ca. 23 Mio. - jährlich entlasten. Soviel sollte uns die Sicherung tausender Arbeitsplätze schon wert sein", so Haubner abschließend.

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