Klubobmann Steinkellner: Aufzugsgesetz wird den aktuellen Bedürfnisse angepasst

FPÖ kann sich mit Forderung nach Zulassung von Behindertenhebebühnen durchsetzen

Linz, 4. Februar 2009 (OTS) - "Vor zwei Jahren haben wir im
Landtag beantragt, das oö. Aufzugsgesetz zu verbessern und zuzulassen, dass in Gebäuden auch sogenannte Behindertenhebebühnen eingebaut werden dürfen. Denn solche Hebebühnen sind für gehbehinderte Menschen eine kostengünstige Hilfe zur Überwindung von Stockwerken", sagte heute FPÖ-Klubobmann Mag. Günther Steinkellner.

"Jetzt liegt der Entwurf für die Novelle des Aufzugsgesetzes vor und ich freue mich, dass unser Vorschlag umgesetzt wird. Denn Behindertenhebebühnen sind sehr viel billiger als herkömmliche Aufzüge. Dadurch könnten gehbehinderte Menschen mit verhältnismäßig wenig Aufwand ihre Wohnung oder ihr Haus nachrüsten und so ihre Lebensqualität erhalten!"

Steinkellner verweist darauf, dass derzeit für die senkrechte Personenbeförderung von über zwei Metern Höhe ein Aufzug mit einem Fahrkorb vorgeschrieben ist. Das verhindert den Einbau von Behindertenhebebühnen, weil diese über keinen auf allen Seiten geschlossenen Fahrkorb mit Tür verfügen. Da diese Hebebühnen aber einerseits mit geringer Geschwindigkeit fahren und andererseits so gesteuert werden, dass sie jederzeit anhalten können, entsprechen sie auch den Sicherheitsbestimmungen.
Andere Bundesländer haben dies bereits erkannt, dass hier keine Sicherheitsprobleme bestehen und diese kostengünstigen Hebebühnen zugelassen.

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