Heinisch-Hosek zur Arbeitsmarktstatistik

Wien (OTS) - "Dass in Wien erstmals mehr Frauen als Männer in Beschäftigung stehen, bedeutet nicht, dass Frauen am Arbeitsmarkt gleichgestellt sind", so Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek zur gestern veröffentlichten Arbeitsmarktstatistik für Jänner 2009. Denn die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen würden nach wie vor bis zu 40 Prozent ausmachen. Da liege noch ein langer Weg vor uns, bis wir von Gleichstellung reden könnten.

Für die Ministerin zeige sich aber ein klarer Zusammenhang zwischen der höheren Beschäftigungsquote von Frauen in Wien und einem guten Angebote für die Kinderbetreuung sowie den speziell für die Probleme von Frauen am Arbeitsmarkt ausgerichteten Wiener Qualifizierungsprogrammen. "Mehr Frauen arbeiten, wenn es Angebote für die unter 3-Jährigen gibt, wenn ganztägige Betreuungsplätze angeboten werden und wenn die Kindergärten auch in den Ferien geöffnet sind. Denn ein dichtes Netz an Betreuungseinrichtungen für Kinder und spezifische Qualifizierungsangebote für Frauen führen dazu, dass in Wien mehr Frauen arbeiten als in anderen Bundesländern und dass die Teilzeitquote geringer ist als anderswo", so Gabriele Heinisch-Hosek.

"Lassen Sie mich aber auch eines klar sagen: Im Moment geht es in Hinblick auf die Beschäftigungsquote von Frauen und Männern darum, Frauen und Männer nicht auseinander zu dividieren. Die Krise können wir nur alle gemeinsam bewältigen. Jeder einzelne Arbeitsplatz, der verloren geht, bedeutet massive finanzielle Schwierigkeiten und menschliches Leid für die Familien", schließt die Ministerin.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel: (01) - 53115 - 2149
E-Mail: dagmar.strobel@bka.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBU0002