Tanja Windbüchler-Souschill fordert: Jugendliche zu Religionsunterricht befragen

Diskussion um Religionsunterricht erreicht Betroffene nicht

Wien (OTS) - Die Jugendsprecherin der Grünen, Tanja Windbüchler-Souschill, kritisiert die Nichteinbindung von Jugendlichen in die Diskussion um den Religionsunterricht:
"Staatssekretärin Marek soll zu ihrem Wort stehen und Jugendliche an den Entscheidungsprozessen teilhaben lassen. Gerade in der Diskussion um den Religionsunterricht, ist es wichtig, hier Jugendlichen zu erlauben mitzugestalten".
Die Regierung hat zwar versprochen, das Mitbestimmungsrecht junger Menschen zu forcieren und sie bei all jenen Entscheidungen, die über sie getroffen werden, einzubinden. Aber gerade die aktuelle Debatte um den Religionsunterricht, ebenso wie die Erstellung des Jugendberichts hat gezeigt, dass die Regierung nicht zu ihrem Wort steht und Jugendliche einfach ignoriert.

Windbüchler- Souschill fordert daher die rasche Erarbeitung der versprochenen Richtlinien. "Diese sollen bei jeder politischen Entscheidung, die Jugendliche direkt betreffen, angewendet werden. Damit werden Jugendliche in den Entscheidungsprozess eingebunden und nur so kann erfolgreiche Jugendpolitik funktionieren".

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