Haimbuchner: "Ethikunterricht wäre falsche Antwort auf zu Tage getretene Probleme"

Christliches Erbe als Bestandteil der europäischen Kultur muss gewährleistet sein

Wien (OTS) - "Die Einführung des Ethikunterrichts, welchen Landeshauptmann Pühringer gefordert hat, sollte, wenn überhaupt, lediglich für Schüler angeboten werden, welche sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben. Ein allfälliger Ethikunterricht für alle Schüler wäre die falsche Antwort auf die Probleme, welche bei der Diskussion um den islamischen Religionsunterreicht deutlich geworden sind", sagte heute der oberösterreichische FPÖ-NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner.

"Das christliche Erbe als Bestandteil der europäischen Kultur muss nach wie vor gewährleistet werden. Das Gegenteil würde man durch einen Ethikunterricht erreichen. Nur eine starke und selbstbewusste Gesellschaft, welche sich ihrer Werte und ihrer Kultur gewahr ist, kann die Herausforderung der Integration Hunderttausender Muslime bewältigen", so der Abgeordnete weiter.

"Dies setzt nicht nur eine Beibehaltung des Religionsunterrichts voraus, sondern auch die Vermittlung von Grundrechten unserer Verfassung für alle Schüler, welches im Geschichtsunterricht und Geographieunterricht entsprechend erfolgen muss. Im Falle der Einführung eines Ethikunterrichts für alle würden zahlreiche muslimische Eltern ihre Kinder privat unterrichten lassen und man wäre wieder beim alten Problem der Unkontrollierbarkeit angelangt", schloss Haimbuchner.

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