Kickl: FPÖ gegen Abschaffung des Religionsunterrichts

Wo bleibt der Aufschrei der angeblich gemäßigten Moslems gegen radikal-islamistische Religionslehrer?

Wien (OTS) - Als linkes Ablenkungsmanöver bezeichnete FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die derzeitigen Versuche, die Debatte um die radikal-islamistischen Religionslehrer zum Vorwand zu nehmen, den Religionsunterricht insgesamt und insbesondere den christlichen Religionsunterricht in Frage zu stellen. "Stattdessen wollen die Grünen und Co. einen Ethikunterricht als neue Spielwiese, um dort ihre linkslinken Gesellschaftsbilder propagieren zu können", warnte Kickl. Unter Ethik verstünden diese Leute ohnehin nur, dass jeder machen könne, was er wolle, nur nicht diejenigen, die ihnen ideologisch nicht zu Gesicht stehen würden. Der Religionsunterricht, wie er im Konkordat festgeschrieben sei, erfülle eine wichtige gesellschaftliche Funktion, betonte Kickl.

Kritik übte Kickl in diesem Zusammenhang auch daran, dass in der ganzen Diskussion über die radikal-islamistischen Religionslehrer der Aufschrei der angeblich gemäßigten Moslems gänzlich fehle. Man werde die weitere Entwicklung und weitere Stellungnahmen zu dieser Causa genauestens beobachten. Überhaupt müsse man sich die Frage stellen, was erst in Koranschulen gelehrt werde, wenn schon im staatlichen islamischen Religionsunterricht die Demokratie und die Menschenrechte abgelehnt würden.

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