Zanger: "Steirische Schulen als großer Verlierer!"

Wien (OTS) - Der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wolfgang Zanger äußert sich zu den hochgepriesenen 600-Millionen-Plänen von Bundeskanzler Faymann und Bildungsministerin Claudia Schmied: "Bei diesem 600-Millionen-Projekt ist die Steiermark einmal mehr großer Verlierer. Steirische Schulen werden in diesem Investitionsprojekt weit unter ihrem Wert verkauft."

599 Millionen Euro werden in den kommenden beiden Jahren in die österreichischen Schulen investiert. Als großer Sieger geht Niederösterreich hervor: 197 Millionen Euro werden in die Schulen des größten österreichischen Bundeslandes fließen. Umso unverständlicher:
Die Steiermark - flächenmäßig das zweitgrößte Bundesland - schaut mit "nur" 26 Millionen Euro kräftig durch die Finger. Weniger bekommt nur noch Vorarlberg.

Zanger, Mitglied im Finanzausschuss, kann den Verteilungsschlüssel des Kanzlers und der Bildungsministerin nicht verstehen: "Aufgrund der Größe verfügt die Steiermark logischerweise über zahlenmäßig viel mehr Schulen als kleine Bundesländer - darum kann ich es nicht verstehen, dass wir in diesem Investitionsprojekt derart links liegen gelassen werden!".

Nur vier steirische Bundesschulen werden von den Plänen profitieren:
BSZ Krieglach, BSZ Feldbach, BG/BRG Judenburg sowie Graz Marschallgasse. Baubeginn für die ersten beiden Projekte soll bereits 2009 sein. Modernisierung und Erweiterung sind die Schlagworte für die Steiermark. Zanger: "Wenn man sich anschaut, was alles in Niederösterreich bewegt werden soll, ist die Steiermark hier durchaus benachteiligt!".

Zanger appelliert abschließend in Richtung Bundesregierung: "Hier sollten definitiv die ausschlaggebenden Gründe für die Verteilung dieser Förderungsmittel noch einmal überdacht werden."

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