"Es darf keinen Schritt zurück geben!"

Wien (OTS) - Die Katholische Jugend Österreich findet die jüngsten Entscheidungen des Vatikans besorgniserregend und fragt sich, an welchem Bild einer zukünftigen Kirche hier gearbeitet wird.

"Die Katholische Jugend ist Teil der Kirche - wir setzen uns für eine lebensnahe pastorale Arbeit ein, die versucht, das Evangelium für junge Menschen verständlich und lebbar zu machen und Jugendliche in ihrem konkreten Alltag zu unterstützen," erklärt Stefan Wurm, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich. Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht immer leicht, junge Menschen für Glaube und Kirche zu begeistern. Entscheidungen, wie die Rehabilitierung von Personen, die den Holocaust verharmlosen und das Zweite Vatikanische Konzil nicht anerkennen oder die aktuelle Bischofsernennung in Linz, erschweren dies zusätzlich. Sie sind für Jugendliche unverständlich und nicht nachvollziehbar.

Auch die Katholische Jugend sieht die jüngsten Entwicklungen mit großer Sorge. "Wir fragen uns, an welchem Bild einer zukünftigen Kirche hier gearbeitet wird" so Wurm, und weiter: "Die Katholische Jugend setzt sich für eine weltoffene und mutige Kirche ein, die sich nicht an der Vergangenheit festklammert, sondern die neue Wege zu den Menschen sucht und sich den Veränderungen in der Gesellschaft nicht verschließt."

Das zweite Vatikanum ist ein Meilenstein in der Öffnung der Kirche hin zur Welt. "Es darf keinen Schritt zurück geben!"

An den neuen Weihbischof ...

Den neuen Weihbischof in Linz laden wir ein, die vielfältigen Formen der Jugendarbeit in Oberösterreich kennenzulernen und den reichhaltigen Erfahrungsschatz der unzähligen Ehrenamtlichen anzuzapfen. Vor allem in der Jugendarbeit ist das Engagement von Laien wertvoll und unverzichtbar.

Weiters hofft die Katholische Jugend, dass die Ökumene und der interreligiöse Dialog weiter vorangetrieben werden. "Das ist eine große Herausforderung. Hier gilt es, Brücken zu bauen, nicht bestehende Gräben zu erweitern," so Wurm abschließend.

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Mag.a Mirjam Nekolar, Öffentlichkeitsarbeit
Katholische Jugend Österreich
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