Elisabeth Haid ist FEMtech-Expertin des Monats Februar

Wien (BMVIT) - Wissenschaft und Forschung können von der Kreativität und der spezifisch weiblichen Perspektive, aus der Forschung von Frauen realisiert wird, nur profitieren. Um die Leistungen von Frauen in der Forschung sichtbar zu machen, stellt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) seit März 2005 Frauen aus der FEMtech Expertinnen-Datenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Eine unabhängige Jury aus hochrangigen VertreterInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Medien und des Personalmanagements wählte im Februar die Informatikerin Elisabeth Haid zur "FEMtech-Expertin des Monats". ****

Nach ihrer touristischen Ausbildung studierte Elisabeth Haid Informationstechnik und Systemmanagement an der Fachhochschule Salzburg. Durch die kaufmännisch-wirtschaftliche Ausbildung erwies sich dieses Studium für die gebürtige Linzerin als richtige Entscheidung, da die Kombination der Fachbereiche Tourismus und Technik ein spannendes Handlungsfeld darstellt.

Seit 2005 gehört die Informatikerin der Forschungsgruppe "Mobile and Web-based Information Systems" der Salzburg Research Forschungsgesellschaft an. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt in der Konzeption und Entwicklung mobiler und Desktop-basierter Informationssysteme. Diese Tätigkeit umfasst unterschiedliche Bereiche der Softwareentwicklung: von der Anforderungsanalyse über die Implementierung bis hin zur Durchführung von Usability-Tests in realem Umfeld. Sie betreut für Salzburg Research auch die Implementierung von Genderaktivitäten und Initiativen wie "Forschung macht Schule".

"Ich empfehle allen Mädchen und Frauen, die sich für Naturwissenschaften und Technik interessieren, sich nicht durch Gegenstände wie Mathematik, Informatik etc. oder von der Überzahl an Männern beirren zu lassen", so die sportliche Wissenschafterin, zu deren Hobbys auch das Klavierspielen gehört. Ihrer Einschätzung nach werde man als Frau in männerdominierten Branchen sogar oft mehr unterstützt als in anderen Berufszweigen.

Allerdings ist Elisabeth Haid auch der Meinung, dass das Interesse von Kindern an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen bereits in jungen Jahren gefördert werden muss, seitens der Eltern, aber auch seitens frühkindlicher Bildungseinrichtungen. Die Etablierung einer Betriebskinderbetreuungseinrichtung mit dem Schwerpunkt "Forschen und Experimentieren" für die Forschungsgesellschaft Anfang 2009 sei diesbezüglich ein positives Beispiel.

Das ausführliche Porträt der "Expertin des Monats" und weitere Informationen zu FEMtech finden Sie auf www.femtech.at.

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