Mölzer: FPÖ strebt europapolitische Zusammenarbeit mit patriotischen Parteien an

FPÖ-EU-Abg. berichtet von weitgehender Übereinstimmung mit UEN-Vertretern - FPÖ steht für Kritik an EU-Fehlentwicklungen, aber nicht für antieuropäische Positionen

Wien (OTS) - Zur Debatte über den Beitritt der FPÖ zur Fraktion "Union für das Europa der Nationen" (UEN) im Europäischen Parlament erklärt der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer, dass es umfangreiche Gespräche mit allen in dieser Fraktion vertretenen Parteien gebe. "Es herrscht insbesondere ein ausgezeichnetes Gesprächsklima zu Cristiana Muscardini von der Alleanza Nazionale, zum Vizepräsidenten der UEN-Fraktion, Mogens Vamre von der Dänischen Volkspartei, zu Mario Borghezio von der Lega Nord, sowie auch zu Brian Crowley von der irischen Fianna Fail", berichtet Mölzer.

Weiters erklärt Mölzer, dass noch im vergangenen Jahr bei sehr fundierten Gesprächen mit Crowley eine weitgehende Übereinstimmung erzielt worden sei. "Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass die Fianna Fail als Regierungspartei eine andere Haltung zum Vertrag von Lissabon einnimmt als die FPÖ. Aber es gehört zu den Grundsätzen eines föderalen Europa, dass man sich nicht in die Belange anderer Mitgliedstaaten einmischt", so der freiheitliche EU-Mandatar.

Gerüchte, wonach die Fianna Fail nach der Europawahl am 7. Juni der liberalen Fraktion im Europaparlament, ALDE, beitreten wolle, will der freiheitliche EU-Abgeordnete nicht kommentieren. Hingegen stünden die Chancen für einen Beitritt der FPÖ zur UEN-Fraktion nach wie vor ausgezeichnet, wie die erwähnten positiven Gespräche mit den etablierten rechtsdemokratischen Parteien zeigten. "Schließlich ist die FPÖ keine antieuropäische Partei, sondern eine entschiedene Kritikerin der Fehlentwicklungen in der EU", schloss Mölzer.

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