Stellungnahme des ASVÖ zu den Finanzen im Landesverband Burgenland

Wien (OTS) - Seit Wochen berichten heimische Medien über fingierte Rechnungen, über Missbrauch von Fördergeldern, über einen Betrug von über 500.000 Euro im ASVÖ Burgenland. Die Zentrale des Allgemeinen Sport-Verbandes Österreichs hat bis dato keine offizielle Stellungnahme abgegeben, um sich nicht an irgendwelcher Art von Spekulationen zu beteiligen.

Nun allerdings kann ASVÖ-Präsident Kons. Dir. Siegfried Robatscher einen Zwischenbericht vorlegen.

"Der ASVÖ-Bund hat eine eigene Untersuchungskommission beauftragt, die Bücher und Finanzen im Burgenland zu prüfen", sagte Robatscher heute, Dienstag. "Einerseits konnte diese Untersuchung nicht zur Gänze abgeschlossen werden, da die Privatkonten des Hauptverdächtigen erst dieser Tage geöffnet werden. Andererseits ist die kolportierte Schadenssumme von rund 550.000 Euro nicht nachvollziehbar. Wohl ist es wahr, dass Summen auf verschiedene Konten überwiesen wurden, von dort aber wieder zum größten Teil in den Sport zurückflossen. Der eigentliche Schaden sollte also niedriger als erwartet ausfallen."

Beschlossen wurde, dass mit sofortiger Wirkung die den burgenländischen Vereinen zustehenden Mittel aus der Besonderen Bundes-Sportförderung von der ASVÖ-Zentrale in Wien verwaltet werden. "Der ASVÖ Burgenland schlägt jene Vereine vor, die finanzielle Förderungen erhalten sollen. Wir überprüfen, ob diese Klubs eine Fachverbands-Bestätigung vorweisen können oder einem Fachverband angehören oder eine Zentrale Vereins Register-Nummer besitzen, und bringen dann den Betrag zur Überweisung", erklärte Siegfried Robatscher die vorläufige Vorgangsweise.

Massiv wehrte sich Robatscher gegen in den Medien geäußerte Pauschalverdächtigungen, die Vereins- und Verbandspräsidenten in Misskredit bringen. "Das ist unfair und unrichtig. Es gibt im ASVÖ, und nicht nur bei uns, sehr viele hart arbeitende Obmänner und Obfrauen, denen nur der Sport am Herzen liegt."

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