FSG Jugend Wien: FPÖ Lehrlingspolitik besteht aus Geschenken an Firmenbosse und Spaltung der Jugendlichen!

Weitere Erhöhung der überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen notwendig

Wien (FSG) - "Die heutige Aussage von FPÖ NR Abg. Kickl zeigt einmal mehr: Die FPÖ Lehrlingspolitik besteht aus Geschenken an die Firmenbosse und Spaltung der Jugendlichen. Schließlich hat die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP in der damaligen Bundesregierung zum Nachteil der Jugendlichen die Probezeit für Lehrlinge verlängert und die Weiterverwendungszeit gekürzt. Nun will die FPÖ neben den bisherigen Förderungen auch noch die Berufsschulzeit vom Staat zahlen lassen. Damit zeigt die FPÖ ihr wahres Gesicht: Sie steht nicht auf der Seite der Lehrlinge", kritisiert Christoph Peschek, Jugendvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) - Wien.++++

"Eine Spaltung der Jugendlichen in gute Inländer und böse Ausländer -wie dies FP-Kickl fordert - ist grauenhaft und bringt keine einzige Lehrstelle mehr. Vielmehr ist die FPÖ eingeladen, das Modell der neuen Mittelschule flächendeckend zu unterstützen - um den jungen Menschen eine moderne und qualitativ hoch stehende Bildung zu ermöglichen. Die FPÖ sollte endlich die Wirtschaft auffordern, nicht nur über den Fachkräftemangel zu jammern und ständige weitere finanzielle Unterstützungen zu verlangen, sondern zu ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung zu stehen: Den Jugendlichen die Möglichkeit einer Lehrausbildung zu geben", verlangt Peschek.

"Jeder Jugendliche ohne Ausbildungsplatz ist einer zuviel. Daher ist es wichtig, dass die überbetrieblichen Ausbildungsplätze weiter erhöht werden und die Stadt Wien mit ihrem Konjunkturpaket und dem WAFF gezielte Maßnahmen in Aus- und Weiterbildung setzt. VP-Leeb braucht keine Gipfel zu fordern, denn diese finden regelmäßig statt. Viel mehr soll sie die Wiener Wirtschaft auffordern, mehr Lehrlinge auszubilden: Denn 1980 gab es rund 30.000 Lehrstellen und Ende 2008 etwa 18.300 - trotz massiver finanzieller Förderungen", meint Peschek abschließend.

Die FSG Jugend Wien fordert:
• Weiterer Ausbau der Überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen

  • Senkung der KlassenschülerInnenhöchstzahl auf 25 in den Berufsschulen
  • Berücksichtigung der Ausbildung von Lehrlingen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge FSG, 3. Februar 2009 Nr. 1

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