FP-Schock: Islamischer Religionsunterricht muss in deutscher Sprache abgehalten werden

Missstände schon seit Jahren bekannt

Wien, 03.02.2009 (fpd) - Das Problem der demokratiefeindlichen Tendenzen etlicher islamischer Lehrer oder Prediger ist ja schon seit längerer Zeit bekannt - insofern verwundert es, dass Häupl und Co nun so tun als wäre ihnen dieses Thema neu. Vor einigen Jahren schon wurde aufgedeckt, dass der Inhalt zahlreicher Schulbücher - zum Beispiel auch das Schulbuch "Erlaubtes und Verbotenes im Islam" von Scheich Yusuf Al-Qaradawi gegen die staatliche und gesellschaftliche Ordnung verstößt. Damals wurde das Buch aus dem Verkehr gezogen, so der Klubobmann der FPÖ-Wien, DDr. Eduard Schock in einer Stellungnahme.

Aber das Problem fängt aus Sicht der FPÖ damit an, dass der Koran auf Arabisch gelehrt und gepredigt wird und eine Überwachung der Inhalte daher sehr schwierig ist. Der islamische Religionsunterricht muss daher unbedingt in deutscher Sprache abgehalten werden um eine eventuelle Überprüfung sicherstellen zu können. Die Vertreter der radikal-islamischen Gruppen verwenden schon jetzt den sogenannten "Double speak", die Methode nach außen den Kämpfer für Freiheit und Toleranz zu mimen und in den Gebetshäusern zum Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen zu hetzen. Im Rahmen der Lehrerausbildung der IGGiÖ haben sich die radikal-islamischen Tendenzen in den letzten Jahren verstärkt. So sind mindestens fünf Fälle von radikalen Islamisten in der islamischen Unterrichtsverwaltung bekannt. Man darf also gespannt sein, ob die Islamische Glaubensgemeinschaft (IGGiÖ) willens ist, die ihr im Fünf-Punkte-Programm übertragenen Aufgaben auch zu erfüllen, so Schock abschließend. (Schluss)paw

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