BZÖ-Huber fordert fairen und vertretbaren Preis für Tiroler Milch

13 Cent pro Liter mehr in Südtirol

Wien (OTS) - "Die Tirol Milch soll unsere heimischen Produkte
nicht in Südtirol verschleudern,
sondern einen fairen und vertretbaren Preis erzielen und diesen unseren Bauern ausbezahlen", erklärte BZÖ-Agrarsprecher Gerhard Huber. Der Managementwechsel - wie von Huber schon gefordert - sei ein "erster, begrüßenswerter Schritt". Nun müsse ein Literpreis gezahlt werden, der dem in Südtirol entspricht, so Huber.

Ab März will Tirol Milch nur 31 Cent pro Liter zahlen. Zum Vergleich:
"Der Milchhof Bozen zahlt aktuell 44,14 Cent/Liter und wird rückwirkend für das ganze Jahr 2008 sogar noch zwischen 2 und 2,5 Cent pro Liter zurückzahlen, das würde das Überleben unserer Milchbauern sichern", so Huber. Er erinnert daran, dass die Produktionskosten "auf beiden Seiten des Brenners gleich hoch sind." Das angekündigte Treffen in der Landwirtschaftskammer bezeichnet Huber als "Augenauswischerei, sonst nichts." Die Landwirte müssen von der Tirol Milch bei den Preisverhandlungen mit den Diskontern unbedingt miteinbezogen werden, fordert Huber. "Da geht es um die Existenz der Landwirte und um den Erhalt der Kulturlandschaft!"
Der BZÖ-Agrarsprecher erneuert auch seine Idee einer Marktlücke für die Tiroler Milchbauern: "Die südtiroler MILA kann sich durchaus vorstellen, sich auch von unsern Bauern beliefern zu lassen."

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