Arbeitsmarkt - SP-Bacher-Lagler: "Jugendliche werden in Wien besonders gefördert!"

2004 wurde "Landesforum für Lehre und Berufsausbildung" eingerichtet

Wien (SPW-K) - "Wenn Stadträtin Isabelle Leeb einen Jugendbeschäftigungsgipfel fordert, zeugt das von arbeitsmarktpolitischer Uninformiertheit", reagierte heute SP-Gemeinderat Norbert Bacher-Lagler auf Aussagen von VP-Stadträtin Leeb. "Gibt es doch in Wien seit 2004 eine Institution, die diese Aufgabe wahrnimmt: das "Landesforum für Lehre und Berufsausbildung", dem unter der Leitung der Vizebürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner die Wiener Jugend- und Bildungsstadträtin Vizebürgermeisterin Grete Laska, die Spitzen der Wiener Sozialpartner, das AMS, der waff und der Stadtschulrat für Wien angehören." Mit dieser Institution sei sichergestellt, "dass alle relevanten Entscheidungsträger an einem Tisch sitzen und die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in abgestimmter Form umgesetzt werden."

Auf dieser Grundlage habe Wien ein Jugendpaket geschnürt, "das mit über 13 Millionen Euro die Ausbildung junger Menschen und die Förderung der betrieblichen Lehrausbildung sichert", so Bacher-Lagler.

Im Mittelpunkt stehe die Ausbildungsgarantie, die über die überbetriebliche Lehrausbildung sichergestellt wird. "Hier allein investiert die Stadt Wien für das Ausbildungsjahr 2008/09 rd. 12 Mio Euro für die Ausbildung von mehr als 3.500 jungen Menschen."
Über den waff fördere die Stadt Wien mit rund 500.000 Euro die LehrstellenakquisiteurInnen der Wirtschaftskammer Wien, die neue Lehrstellen in Wiener Betrieben aufschließen. Weiters unterstütze der waff mit den Lehrlingsfindern die Vorauswahl von Lehrlingen und fördere die Ausbildung von LehrausbilderInnen. "Für weitere 1.000 Jugendliche werden spezifische Maßnahmen z.B. für Mädchen und MigrantInnen umgesetzt, um den Übergang von der Schule in eine Ausbildung und Beschäftigung zu erleichtern", so Bacher-Lagler abschließend. (Schluss)

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