Schultes: Biotreibstoffe in Österreich bilanzieren positiv

Nachhaltigkeit und Wertschöpfung durch regionale Versorgungskonzepte gesichert

Wien (OTS) - "Österreichs Biodiesel-Anlagen können auch die seit Anfang Februar erhöhte Beimischung von Biodiesel zum Treibstoff mit ihren regionalen Versorgungskonzepten erfüllen und halten gleichzeitig die europäischen Nachhaltigkeitskriterien ein. Umfangreiche Ökobilanzstudien des Joanneum Research Graz bei österreichischen Produktionsanlagen bestätigen den richtigen heimischen Weg für biogene Treibstoffe", stellte heute Hermann Schultes, Vorsitzender des Energieausschusses der Landwirtschaftskammer Österreich und Präsident der LK Niederösterreich, klar.

Palmöl spielt keine Rolle

"Diese Studien haben bestätigt, dass die bei uns eingesetzten biogenen Treibstoffe den strengen europäischen Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. Eine konkrete Erhebung bei heimischen Biodiesel-Herstellern zeigt zudem, dass Palmöl aufgrund der klimatischen Bedingungen in Österreich als Rohstoff für die Biodieselproduktion keine Rolle spielt. Der schlechte Stock-beziehungsweise Kältefestpunkt schließt schon aus technischen Gründen den Einsatz von Palmölen bei unseren Winterverhältnissen aus", erläuterte Schultes.

Biodiesel positiv für Klima

"Der aktuelle Klimaschutzbericht des Umweltbundesamtes hat eindeutig gezeigt, dass biogene Treibstoffe einen wesentlichen Beitrag zu unseren Klimazielen leisten. Damit wir unsere Verpflichtungen in der EU erfüllen können, müssen wir daher den bisher erfolgreichen Weg bei Biotreibstoffen konsequent weiterverfolgen. Sowohl für die Treibhausgas-Einsparungen als auch für die Versorgungssicherheit haben biogene Treibstoffe eine unverzichtbare Rolle. Die erhöhte Beimischung von Biodiesel in Form von B7 ist ein Schritt in die richtige Richtung", so Schultes.

EU-Nachhaltigkeits-Standards

"Unser Ziel muss es sein, bei der Energieversorgung ein Maximum an regionaler Wertschöpfung mit nachhaltigen Produktionsmethoden zu erreichen. Die biogenen Treibstoffe sind ein wichtiger Teil unserer Bemühungen, wir haben uns daher auch in der Europäischen Kommission für die Rohstoffproduktion in Europa eingesetzt. Bei Importen aus Drittländern müssen jedenfalls auch die klaren Nachhaltigkeits- und Sozialstandards der EU eingehalten werden", hielt Schultes fest. (Schluss)

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