Ausländische Airlines: Arbeitgeber verweigern angemessene Gehaltserhöhung

Verhandlungen nach 2. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis unterbrochen

Wien (GPA-djp/ÖGB) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten von Ausländischen Airlines wurden am 2. Februar nach der zweiten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis unterbrochen. ++++

Die Arbeitgeber waren nicht bereit, ein für die Beschäftigten akzeptables Angebot über der durchschnittlichen Inflationsrate des Vorjahres vorzulegen.

"Die Luftlinien haben in den vergangenen Jahren hervorragende Ergebnisse erzielt. Nachdem die ArbeitnehmerInnen durch Reform des Kollektivvertrages und Restrukturierungen in den Unternehmungen sehr viel zur Zukunftssicherung der Airlines beigetragen haben, ist die starre Haltung der Arbeitgeber unverständlich. Die Beschäftigten haben sich einen angemessenen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg der vergangenen Jahre verdient. Gerade jetzt sind motivierte und fair behandelte MitarbeiterInnen ein wichtiger Faktor für die zukünftige erfolgreiche Entwicklung der Unternehmen", so der Verhandler der GPA-djp, Michael Pieber.

Öffentliche Aktionen zur Durchsetzung einer angemessenen Gehaltserhöhung sind in Vorbereitung.

ÖGB, 3. Februar 2009 Nr. 51

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