Stadtrat Herzog: Keine Einführung eines Ethikunterrichtes durch die Hintertür

BM Schmieds Vorschlag keinesfalls umsetzen

Wien,03.02.2009 (fpd) - Die umstrittene Einstellung islamischer Religionslehrer in Österreich nimmt Unterrichtsministerin Claudia Schmied zum Anlass die Einführung eines Ethikunterrichtes für alle Schüler zu verlangen, ohne an die Abschaffung des verpflichtenden Religionsunterrichtes zu denken. Sagt sie zumindest!
Die beiden Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Christen in der FPÖ, NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner sowie Stadtrat Johann Herzog sprechen sich diesbezüglich aber mit Nachdruck gegen ein solches Vorhaben aus.

Mit Garantie ist dieser Vorstoß nichts Anderes als ein Versuch den Religionsunterricht zukünftig auf leisen Sohlen aus den Schulen zu verdrängen. Aber gerade die Verankerung des Religionsunterrichtes ist - in einer Zeit wo ohnehin massive Orientierungslosigkeit herrscht und Probleme mit muslimischen Mitbewohnern immer deutlicher zu Tage treten - eine absolute Notwendigkeit. Der Ethikunterricht unterläuft die Positionen der traditionellen christlichen Kirchen in Österreich. Wohin ein solcher Weg führt, zeigt sich am Beispiel Berlins, wo die Kirchen in einem Volksbegehren gezwungen sind, sich für die Verankerung christlicher Werte im Rahmen eines Religionsunterrichtes an den Schulen einzusetzen, so Herzog und Unterreiner. Die in Berlin geltende Regelung des Ethikunterrichts wird vom rotroten Berliner Senat mit "Zähnen" und "Klauen" verteidigt.

Der Weg zu einem Ethikunterricht verdrängt nicht nur auf Sicht den konfessionellen Religionsunterricht sondern öffnet auch noch Tür und Tor für eine staatlich vorgeschriebene Gesinnung, so die beiden Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Christen in der FPÖ, Herzog und Unterreiner abschließend. (Schluss) paw

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