Häupl begrüßt Regeln für islamischen Religionsunterricht

Stadtschulrat prüft Deutschkenntnisse der Religionslehrer

Wien (OTS) - Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl begrüßt die klaren Regelungen, die Unterrichtsministerin Claudia Schmied im Interesse der Sicherung der demokratischen Grundwerte nun für den islamischen Religionsunterricht verordnet hat.

Im Zuge der Debatte um eine Studie, der zufolge etwa ein Fünftel der islamischen Religionslehrer in Österreich die Demokratie mit dem Islam für unvereinbar hält, hatte Häupl bereits vergangenen Donnerstag im Gemeinderat deutlich Stellung bezogen: "Unsere Grundwerte wie Demokratie, Toleranz und Gleichberechtigung müssen für alle gelten. Wenn das nicht der Fall ist, muss man über gesetzliche Maßnahmen nachdenken." Mit dem raschen Maßnahmenpaket, dem auch die Islamische Glaubensgemeinschaft zugestimmt hat, ist Häupl zufrieden:
So werden mit kommendem Schuljahr mit allen islamischen Religionslehrern neue Dienstverträge abgeschlossen - diese enthalten ein verbindliches Bekenntnis zu Demokratie, Menschenrechten und Verfassung. Wer sich nicht dazu bekennt, verliert sofort die Unterrichtserlaubnis. Gleiches gilt für islamische Religionslehrer, die über unzureichende Deutschkenntnisse verfügen. Die Prüfung der Deutschkenntnisse nimmt der Wiener Stadtschulrat bis Ende April vor. Weiters werden sämtliche Schulbücher und Lehrmaterialien daraufhin überprüft, ob ihre Inhalte mit den Grundwerten der Verfassung vereinbar sind. (Schluss) lui

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Ingrid Luttenberger
Mediensprecherin Bgm. Dr. Michael Häupl
Telefon: 01 4000-81846
E-Mail: ingrid.luttenberger@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0009