Gartelgruber: Kinderarmut muss besiegt werden

Beschämende Ergebnisse des jüngsten Sozialberichts

Wien (OTS) - Dass, dem jüngsten Sozialbericht zufolge rund 90.000 Kinder und Jugendliche in Österreich in Armut leben müssen, ist für die freiheitliche Frauensprecherin und dreifache Mutter NAbg. Carmen Gartelgruber schockierend: "Ob es nun für die Kinder wichtig ist, auf Urlaub fahren zu können oder einen PC zu haben, sei dahingestellt. Dass aber jedes zehnte Kind in einem Haushalt aufwächst, der sich bei der Ernährung einschränken muss und jeweils fünf Prozent der Kinder in unbeheizten Wohnungen leben bzw. nicht anständig gekleidet werden können, ist für ein reiches Land wie Österreich beschämend."

Kinder und Familie dürften nicht zur Armutsfalle werden, erklärt Gartelgruber dazu: "Seit Jahren fordern wir, dass die Familien finanziell entlastet werden müssen, leider ist man unseren Wünschen seitens SPÖ und ÖVP aber nur ansatzweise gefolgt. Wir bekennen uns nach wie vor zur Abkehr von der Individualbesteuerung hin zum Familiensteuersplitting als wichtigste Maßnahme zur Unterstützung unserer Familien. Das Familiensplitting steigert die Kaufkraft von Familien und befreit diese aus der unterschiedlichen und ungerechten fiskalischen Behandlung von Familieneinkünften."

Es entspreche weiters dem Gebot der Gerechtigkeit, dass Familienleistungen jährlich valorisiert und der Inflation angepasst werden: "Dies verursacht keine Mehrkosten, sondern ist lediglich ein notwendiger Verzicht auf versteckte und ungerechte Leistungskürzungen", so die freiheitliche Politikerin.

Zudem fordert die Abgeordnete ein Sofortmaßnahmenpaket zur Armutsbekämpfung: "Hunger und Brennstoffmangel darf es in Österreich nicht mehr geben. Wenn genug Geld da ist, zigtausende Zuwandererfamilien im Land zu erhalten, müssen auch die Mittel da sein, die elementarsten menschlichen Bedürfnisse stillen zu können."

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