Bures: Infrastruktur-Offensive im Kampf gegen Arbeitslosigkeit

50.000 Menschen dank Infrastrukturausbau beschäftigt - Dreifacher Nutzen: Für Beschäftigung, Verkehrsteilnehmer und Standort

Wien (BMVIT) - Infrastrukturministerin Doris Bures betont anlässlich der gestern bekannt gegebenen Arbeitslosenzahlen, dass jedes Ressort das in seiner Verantwortung Mögliche unternimmt, um dem Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenzusteuern. "Das ist derzeit die vordringliche Aufgabe der gesamten Regierung", so Bures. Sie verweist in dem Zusammenhang darauf, dass "im Bereich der Infrastruktur ein Rekordvolumen in den Ausbau von Schiene und Straße investiert wird; hier haben wir die Prioritäten so gesetzt, dass die Wirksamkeit für den Arbeitsmarkt und für die Verkehrsinfrastruktur maximiert wird." ****

So werden im Rahmen des Konjunkturpakets solche Projekte vorgezogen, die besonders beschäftigungsintensiv und zugleich in verkehrspolitischer Hinsicht besonders effektiv sind. Die ersten Projekte des Konjunkturpakets werden noch in diesem Quartal in Angriff genommen.

Für die Jahre 2009 bis 2012 sind insgesamt 900 Millionen Euro an zusätzlichen Investitionen vorgesehen, davon 700 Mio. für die Schiene und 200 Mio. für das hochrangige Straßennetz. Damit werden 5.400 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen. Insgesamt beschäftigt der massive Infrastrukturausbau durchschnittlich 50.000 ArbeitnehmerInnen pro Jahr.

Alles in allem - also für die Investitionen des ÖBB-Rahmenplans und des ASFINAG-Bauprogramms plus die zusätzlichen Mittel aus dem Konjunkturpaket - werden in den Jahren 2008 bis 2013 20 Milliarden Euro für den Ausbau des Schienen- und Straßennetzes eingesetzt. Wie Infrastrukturministerin Bures hervorhebt, sind das in der Geschichte der Zweiten Republik absolute Rekordinvestitionen.

Bures: "Damit erreichen wir einen dreifachen Nutzen. Erstens sind diese Investitionen ganz wichtig im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit. Zweitens bringen machen wir damit die österreichische Verkehrsinfrastruktur auf den neuesten Stand, wir schaffen damit Werte für Generationen, wovon alle VerkehrsteilnehmerInnen profitieren. Und drittens bringen leistungsfähige und moderne Verkehrswege einen Wettbewerbsvorteil für den gesamten Wirtschaftsstandort." (Schluss) wf

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