VP-Leeb ad Arbeitsmarktdaten: Jugend braucht Zukunft - Wirtschaft braucht Jugend

Jugend-Beschäftigungsgipfel soll Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit von Jugendlichen erarbeiten

Wien (VP-Klub) - "Was das Ansteigen der Arbeitslosigkeit in Österreich betrifft, scheint Wien noch einmal mit einem Blauen Auge davongekommen zu sein", kommentiert ÖVP Wien Stadträtin Isabella Leeb die gestern veröffentlichten Arbeitsmarktdaten für Jänner 2009. Bemerkenswert negativ falle jedoch die Zunahme bei den jugendlichen Beschäftigungslosen auf. Ein Plus von 11,1 % im Vergleich zum Vorjahr lasse angesichts der angespannten Wirtschaftslage und der düsteren Prognosen für das Jahr 2009 nichts Gutes erwarten.
"11.089 junge Menschen bis 24 sind in Wien derzeit arbeitslos. Das sind 11.089 Einzelschicksale, die uns betroffen machen müssen. 11.089 Jugendliche ohne Zukunftsperspektive. 11.089 Jugendliche, die zu Recht erwarten können, dass ihnen die gesteigerte Aufmerksamkeit der politisch Verantwortlichen gehören sollte", so Leeb.

Einmal mehr fordert die VP-Stadträtin daher: "Zur Arbeitsplatzsituation junger Menschen in Wien muss möglichst rasch ein Jugend-Beschäftigungsgipfel abgehalten werden. Auf dem Gipfel muss es zu konkreten Verabredungen zwischen Wirtschaft, AMS, Sozialpartnern und der Gemeinde kommen. Jugendlichen soll ein ganzer Strauß an Maßnahmen, wie ’zielorientierte Qualifizierungen und Trainingsprogramme’, angeboten werden." Dabei genüge es nicht, Jugendlichen vorgefertigte Bewerbungsschreiben in die Hand zu drücken - sie müssten fit fürs Arbeitsleben gemacht werden, denn gerade bei KMU in Gewerbe und Handwerk sowie in der Gastronomie und im Handel bestehe nach wie vor großer Bedarf an motivierten Jugendlichen, die zu bestens qualifizierten Facharbeitern ausgebildet werden könnten.

Abschließend sei bemerkt, ohne die Gesamtverantwortung des Bundes für Arbeitsmarktpolitik in Frage zu stellen, müssen sich die Zuständigen der Stadt Wien im Rahmen ihrer gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Verantwortung bewusst werden, Beschäftigungspolitik endlich auch als kommunale Aufgabe zu sehen und zu begreifen. "Ob das Abfeiern der Arbeitsmarktdaten aus dem Vorjahr in doppelseitigen Zeitungsinseraten die richtige Antwort der Zuständigen in der Wiener SP-Regierung ist, wage ich zu bezweifeln", meint Leeb dazu abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002