VP-Tschirf: Lokalaugenschein zeigt massive Mängel im Gemeindebau Rochusgasse 3-5

ÖVP fordert sofortige Sanierung des Wohnhauses - Mieter dürfen nicht im Stich gelassen werden

Wien (VP-Klub) - Ein Lokalaugenschein in der Rochusgasse 3-5, im Herzen des dritten Bezirks, zeigt massive Mängel: Seit Jahren "ziert" ein Holzgerüst den Gemeindebau "Frieda Nödl Hof", noch länger kämpfen die Mieterinnen und Mieter für eine Sanierung. Denn das Holzgerüst ist nur die Spitze des Eisbergs, wie sich die ÖVP mit dem Landstraßer Gemeinderat Matthias Tschirf, dem Gemeinderat Bernhard Dworak und Bezirksrat Georg Keri bei einem Lokalaugenschein selbst überzeugen konnte. Risse und Sprünge in den Wänden und Decken, verrostete Abwasserrohre, sich auflösende Fassadenteile und vieles mehr offenbarte die Besichtigung. Dazu kommt, dass das Holzgerüst den Mietern verrechnet wurde - ganz abgesehen davon, dass dieser Verbau täglich zu einem Geschäftsentgang für die Gewerbetreibenden im Erdgeschoss führt.

VP-Klubobmann Tschirf ist entrüstet: "Seit Jahren werden die Bewohner mit ihren berechtigten Sorgen alleine gelassen. Bereits mehrere Gutachten haben die Fassade als gefährlich eingestuft. Die Risse in den Wohnungen sind beunruhigend. Wiener Wohnen und Wohnbaustadtrat Ludwig waren bis dato untätig. Das ist einer Weltstadt nicht würdig und kann den Bewohnern nicht zugemutet werden. Eine sofortige Sanierung ist unumgänglich."
Eine Mieterin zeigt sich frustriert: "Ausmalen in meiner Wohnung zahlt sich gar nicht mehr aus und so wie mir geht es vielen Wohnungsinhabern. Sofort würden die Risse in den Wänden - abgesehen vom Schimmel - wieder kommen!"

Auch VP-Bezirksrat Georg Keri ist von den Zuständen geschockt: "Nicht nur SP-Wohnbaustadtrat Ludwig ist aufgefordert, hier endlich tätig zu werden, auch Bezirksvorsteher Hohenberger muss sich den Vorwurf gefallen lassen, jahrelang zugesehen zu haben. Immerhin liegt der Gemeindebau mit seinem Holzverschlag in unmittelbarer Nähe der Bezirksvorstehung und somit auf seinem Arbeitsweg."

Tschirf fordert abschließend nochmals eindringlich zum Handeln auf:
"Die Stadt Wien und der Bezirk müssen sofort - bevor etwas Gröberes passiert - gemeinsam mit den Bewohnern und den Geschäftsinhabern im Erdgeschoss eine tragfähige Lösung finden!"

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