Stöger: Bei Krebstherapie ist Österreich Spitze - Prävention verstärken

Gesundheitsvorsorge reduziert Erkrankungsrisiko wesentlich - Vorsorgeuntersuchungen stärker in Anspruch nehmen

Wien (OTS) - Anlässlich des Weltkrebstages 2009 unterstrich Gesundheitsminister Alois Stöger am Dienstag den im internationalen Vergleich hohen Standard der Krebstherapie in Österreich. "Trotz wesentlich verbesserter Behandlungsmethoden ist Krebs leider immer noch die zweithäufigste Todesursache in Österreich. Um das Risiko einer Krebserkrankung zu verringern, werden wir in der Gesundheitspolitik verstärkt auf Prävention setzen", so Stöger, der an die Österreicherinnen und Österreicher appellierte, die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Damit ließen sich die wesentlichen Gesundheitsrisiken gut erkennen und reduzieren.

Rechtzeitig und regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen, sei besonders auch bei der Früherkennung von Brust- und Gebärmutterhalskrebs entscheidend. Ziel sei, so der Minister, "dass Frauen regelmäßig gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen absolvieren". Aus den derzeit laufenden Screening-Pilotprojekten erhofft sich Stöger Aufschlüsse über deren Wirksamkeit und Effizienz, diese müssten allerdings erst evaluiert werden. Positiv hob der Minister das Mammographie-Projekt der Stadt Wien hervor, durch das gezielt Risikogruppen wie Migrantinnen besser erreicht werden sollen. Letztlich liege es immer auch in der Selbstverantwortung der Patientinnen, die zur Verfügung stehenden Leistungen auch in Anspruch zu nehmen.

"Es ist sehr erfreulich, dass sich die Behandlungsmöglichkeiten für Krebspatientinnen und -patienten in Österreich verbessert haben. Krebs ist in vielen Fällen heilbar oder zu einer chronischen Krankheit geworden. Im Sinne eines sich weiter entwickelnden Gesundheitssystems werden wir die Möglichkeiten der Primärprävention besser ausschöpfen", betonte der Gesundheitsminister. "Ich lade alle Gesundheitspartner ein, sich im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung für das österreichische Gesundheitswesen an Effizienz- und Qualitätsmaßnahmen zu beteiligen", so der Minister abschließend.

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