VP Fischer verlangt in Sachen Kurzarbeit ein Machtwort von Hundsdorfer!

Nur mit neuem Kurzarbeitszeitmodell ist Krise zu bewältigen!

Wien (OTS) - Besondere Situationen verlangen flexible und rasch umsetzbare sowie brauchbare Maßnahmen. Persönliche Befindlichkeiten wie bei den Kurzarbeitszeitverhandlungen mit der Firma Hirschmann sind völlig Fehl am Platz. Statt gewerkschaftlicher Blockadepolitik aus Wien braucht es im Sinne des Wirtschaftsstandortes, rasche Lösungen, damit die Mitarbeiter im Erwerbsleben gehalten werden können, so der RFW-Landesobmann von Vorarlberg, Wirtschaftskammervizepräsident Ing. Edi Fischer, zu derzeit stattfindenden Diskussion zur Kurzarbeit.

Fischer dazu: "In dieser heiklen Situation richte ich nun meinen Appell an den heute im Land anwesen Sozialminister Hundsdorfer endlich ein Machtwort zu sprechen und seine Wiener Gewerkschaftsgenossen zur Räson zu rufen, damit die Sozialpartnerschaft nicht noch mehr Schaden erleidet. Es kann doch nicht sein, dass man mit der Gewerkschaft im Land sowie dem Betriebsrat eine einvernehmliche gute Lösung gerade für die Mitarbeiter im Unternehmen findet und dann von den Bürohengsten in Wien aus klassekämpferischen Überlegungen ein kategorisches Nein kommt. Dieses unvernünftige Gewerkschaftshandeln bringt nur Verlieren und daher sollte sich die ÖGB-Spitze in Wien die vernünftige Handlungsweise von ÖGB-Landeschef Loacker nicht in Frage stellen, sondern ihre Vertreter Vorort im Sinne der betroffenen Mitarbeiter unterstützen."

Die Wiener Gewerkschaftsbosse müssen endlich erkennen, dass man Krisen mit neuen Mitteln bekämpfen muss. Dazu braucht es neues Kurzarbeitsmodell sowie flexible Arbeitszeitregelungen. Betriebswirtschaftlich nicht vertretbare Behaltefristen sowie das Festhalten an starren Arbeitszeiten sind kontraproduktiv, wenn man das Ziel erreichen will, möglichst viele Menschen im Arbeitsprozess zu halten. Vorarlberg mit seinen Sozialpartner ist bereit, es liegt als am Bund, ob wir in eine Rekordarbeitslosigkeit steuern oder ob wir die Krise gemeinsam ohne großen Kollateralschaden beenden, so der RFW-Landesobmann von Vorarlberg, VP Ing. Edi Fischer, abschließend (Ende)mb

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