Linzer Weihbischof...(3)

Schwarz bedauert "unchristliche" Kritik

Sein Bedauern über die "zum Teil sehr negative Berichterstattung in den ersten Tagen" des neuen Weihbischofs äußerte Diözesanbischof Ludwig Schwarz. Wagner habe "sich nicht beworben um diesen Posten, er hat im Gehorsam dem Papst gegenüber diese Aufgabe in aller Demut übernommen". Da "würde man auf christlicher Seite eine bessere Begrüßung und Einführung erwarten als hauptsächlich von negativen Dingen zu sprechen", nahm Schwarz Anstoß an "wirklich unschönen" Bemerkungen. Die Kritiker erinnerte der Bischof an die Ermahnung Christi, nicht nur den "Splitter im Auge des Bruders" zu sehen, sondern auch "den Balken im eigenen Auge".

Seinem neu ernannten Weihbischof entbot Schwarz seinen "besonderen Willkommensgruß". Der Linzer Bischof wörtlich: "Ich danke Gott und freue mich aufrichtig darüber, dass Papst Benedikt XVI. den Pfarrer von Windischgarsten, Gerhard Maria Wagner, zum neuen Weihbischof von Linz ernannt hat". Er freue sich über die Entlastung bei den regelmäßig vorgeschriebenen bischöflichen Visitationen in den 489 Pfarren der Diözese. Als Weihbischof werde Wagner auch Kirchweihen und Firmungen vornehmen sowie Diakone und Priester weihen. Weihbischöfe seien für den Diözesanbischof auch "besondere Ratgeber in seelsorglichen Fragen", so Schwarz. (forts.mögl.)
K200901145
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