Amon begrüßt Vereinbarung zwischen Unterrichtsministerium und Islamischer Glaubensgemeinschaft

Ult.: Permanenter, kritischer Dialog bringt mehr als Anlassgesetzgebung =

Wien, 02. Februar 2009 (ÖVP-PD) Zu den heute von Unterrichtsministerin Claudia Schmied gemeinsam mit dem Präsidenten der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh, vereinbarten fünf Punkten stellte ÖVP-Bildungssprecher Werner Amon fest, dass „es sich hierbei um eine sehr begrüßenswerte Vereinbarung handelt, die von der ÖVP ausdrücklich unterstützt wird“. ****

Es stimme ihn positiv, dass „es seitens der islamischen Glaubensgemeinschaft äußerst ernsthafte Bemühungen gibt, die durch eine Dissertation entstandenen Irritationen rasch zu beseitigen und derartiges für die Zukunft zu verhindern“, so Amon weiter. Die vereinbarten Punkte seien durchaus geeignet, „diese gemeinsamen Ziele zu erreichen“.

Schon letzte Woche habe er, Amon, klargestellt, dass sich alle Religionslehrer – unabhängig der Konfession – zu den Wertgrundsätzen der Österreichischen Bundesverfassung bekennen müssen, sowie dass es keinen Unterricht, keinen Lehrplan sowie kein Lehrmaterial geben darf, das von den Grundwerten in irgendeiner
Form abweicht bzw. diese in Frage stellt. „In diesem Zusammenhang erachte ich es als sehr wichtig, dass das heute zwischen dem
Ressort und der Glaubensgemeinschaft unmissverständlich klar gestellt wurde“, so der ÖVP-Bildungssprecher weiter. Auch eine strenge Selbstkontrolle der Glaubensgemeinschaft selbst begrüße er.

Für die ÖVP sei stets klar gewesen, dass „man im Wege des permanenten Dialoges mit der Glaubensgemeinschaft und anhand der vorhandenen, gesetzlichen Rahmenbedingungen das Auslangen finden kann. Eine vorschnelle, gesetzliche Änderung, die sich auf eine von Bildungsforschern sehr kritisch beurteilte Studie stützen würde, wäre hier klar am Ziel vorbei gegangen“, erklärte Amon weiter und verwies abschließend auf ein Zitat des Bildungsforschers Univ.-Prof. Dr. Stefan Hopmann, der gegenüber der Austria Presse Agentur am 30. Jänner 2009 wörtlich sagte: „(…) Wer auf dieser Grundlage handeln wolle, ‚macht aus schlechter Wissenschaft schlechte Politik’(…).“

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