"Report": Islam und Demokratie - eine Parallelgesellschaft?

Außerdem am 3. Februar: Eva Glawischnig zu Gast im Studio

Wien (OTS) - Gabi Waldner präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 3. Februar 2009, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Parallelgesellschaft

Islam und Demokratie seien unvereinbar, sagt ein Fünftel der für eine soziologische Studie befragten muslimischen Religionslehrer. Und es hat ganz den Anschein, als predigten staatlich bezahlte Pädagogen in unseren Schulen gegen die Prinzipien des österreichischen Staates. Gesellschaft und Politik reagieren schockiert und stehen vor drängenden Fragen: Wie kann so etwas passieren? Warum haben die Verantwortlichen in der islamischen Glaubensgemeinschaft und in der Politik so lang weg geschaut? Und was werden sie nun alle unternehmen, um das Problem in den Griff zu bekommen?

Grüne Krise

Gleich zweimal haben die Grünen Parteigremien mehrheitlich beschlossen, Johannes Voggenhuber bei der nächsten EU-Wahl im Juni nicht antreten zu lassen. Offiziell ist die Frage für die Grünen damit beigelegt, inoffiziell wird sie aber mit unverminderter Härte weitergeführt: weite Teile der Funktionärsschicht und der Basis grollen. Man könne, so heißt es, doch nicht einfach so auf den kompetenten und weithin bekannten EU-Spezialisten Voggenhuber verzichten. Doch, findet die Parteispitze. Und damit steckt die eben erst mit beeindruckender Mehrheit gewählte neue Parteichefin mitten in einer Parteikrise. Eva Glawischnig ist Gast im "Report"-Studio.

Undankbarer Job

"40-Stunden-Woche, extrem verantwortungsvolle Aufgabe, schlechte Bezahlung, kaum Aufstiegschancen": Wer würde so einen Job haben wollen? Und trotzdem arbeiten Tausende - vor allem Frauen - in Österreich zu diesen Bedingungen und zwar im Kindergarten. Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen sollen Kinder auf das Leben vorbereiten, Defizite ausgleichen und gleichzeitig Dienstleister für Eltern und die Gesellschaft sein - und das von sieben Uhr früh bis teilweise weit in den Abend. Petra Kanduth hat sich für den "Report" die Arbeitsbedingungen der Pädagoginnen angesehen.

Schluss mit dem Tabu!

Das persönliche Einkommen ist ein gut gehütetes Geheimnis der meisten Österreicherinnen und Österreicher. Doch diese Diskretion nützt vor allem jenen, die mehr verdienen - und verfestigt die Benachteiligung von Frauen, die oft für die gleiche Arbeit weniger bekommen als männliche Kollegen. Eine Initiative von Managerinnen will das nun ändern und propagiert den Finanz-Striptease.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0007