GPA-djp: GPA-djp zu Kurzarbeit: Ermahnungen von VP-Klubchef sind entbehrlich

Abgehen von Rahmenvereinbarungen wäre Präzedenzfall mit negativen Auswirkungen

Wien (GPA-djp/ÖGB) - "Es gibt klare sozialpartnerschaftliche Vereinbarungen rund um die Einführung und Durchführung von Kurzarbeit in von der Krise betroffenen Unternehmen oder Betrieben. Ein Unterlaufen dieser Rahmenbedingungen durch einzelne Betriebe kommt nicht in Frage und würde einen Präzedenzfall liefern, der sich auf alle betroffenen Beschäftigten negativ auswirken würde. Die Ermahnung des VP-Klubchefs Kopf ist daher entbehrlich", so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer.++++

"Jene Unternehmen oder Betriebe, die Kurzarbeit einführen, nehmen die Hilfe öffentlicher Mittel in Anspruch. Die Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes (Behaltefrist) während und einen gewissen Zeitraum nach der Kurzarbeit, ist eine wesentliche Gegenleistung der Unternehmen oder Betriebe und somit ein Herzstück der gesamten Kurzarbeitsabsprachen. Eine Demontage der Behaltefrist würde die Kurzarbeitsregelung für die betroffenen ArbeitnehmerInnen massiv entwerten und wird nicht unsere Zustimmung finden, auch in Zukunft nicht", so Proyer abschließend.

ÖGB, 2. Februar 2009 Nr. 47

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