Peter Haubner: Gewerkschaft soll konstruktiv an Umsetzung der Kurzarbeit mitwirken

Wirtschaftsbund fordert verlässliche Rahmenbedingungen für Klein- und Mittelbetriebe und appelliert an Vernunft der Gewerkschaften

Wien (OTS) - "Die Sicherung von Arbeitsplätzen muss angesichts der heute präsentierten Arbeitslosen-Zahlen für uns alle Priorität 1 haben. Die österreichischen Klein- und Mittelbetriebe, die 65% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigen, wissen um ihre Verantwortung und nehmen diese auch wahr. Was sie allerdings brauchen, sind konstruktive Gesprächspartner", erklärte heute der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Abg. z. NR Peter Haubner zum Scheitern eines geplanten Kurzarbeitsmodells in Vorarlberg.

Die Sicherung von Arbeitsplätzen ist laut einer aktuellen Umfrage des Wirtschaftsbundes für 70% der Unternehmen eine vordringliche Aufgabe der Politik. Mit den neuen Regelungen zur Kurzarbeit haben die Koalitionsparteien dafür wirkungsvolle Instrumente eingebracht. "Wenn jetzt Einzelgewerkschaften - sei es auch mit bestem Wissen und Gewissen - mit überzogenen Forderungen an die Wirtschaft herantreten, erweisen sie ihren Mitgliedern damit keinen Dienst. Kein Unternehmen entlässt leichtfertig Mitarbeiter. Von Gewerkschaften geforderte Behaltegarantien können allerdings Unternehmen in den Ruin treiben. Und damit ist niemanden, auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht geholfen", so Haubner.

Der österreichische Wirtschaftsbund wird die Verhandlungen zu Kurzarbeitsmodellen in den Regionen genau verfolgen. Sollte sich zeigen, dass notwendige Maßnahmen zur Sicherung von Arbeitsplätzen am Widerstand der Gewerkschaft scheitern, so ist für Haubner auch ein gesetzlicher Verzicht auf die Behaltepflicht vorstellbar. "Wir werden sicher nicht tatenlos zusehen. Die Gewerkschaft ist aufgefordert, sich für eine konstruktive Umsetzung der neuen Regelungen stark zu machen. Denn nur so können wir gemeinsam Arbeitsplätze sichern", so Haubner abschließend.

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