Weinzinger: Klares Nein der FPÖ zu Abschaffung des Bankgeheimnisses

Wäre massive Schwächung des Finanzstandortes Österreich - "Es ist jedoch zu befürchten, dass Finanzminister Pröll hier in Brüssel umfällt

Wien (OTS) - Ein "klares Nein" kommt von der FPÖ zu den jüngsten Plänen der EU, wonach das Bankgeheimnis für Ausländer in Österreich abgeschafft werden soll. Dies stellte heute der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FPÖ-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger, fest. "Gerade in der derzeitigen Krisenzeit wäre dies eine zusätzliche Schwächung des Finanzstandortes Österreich und nur ein erster Schritt bis zur völligen Abschaffung."

Weinzinger warnte davor, "dass mit der Abschaffung des Bankgeheimnisses für Ausländer in Österreich ein massiver Kapitalabfluss ins Ausland erfolgen wird. In der derzeitigen Finanz-und Wirtschaftskrise ein absoluter Wahnsinn. Und EU-Steuerkommissar Lazslo Kovacs gibt ja bereits offen zu, dass es sich nur um einen ersten Schritt in Richtung generelle Abschaffung des Bankgeheimnisses handelt."

"Egal, ob es sich um Sparguthaben der Österreicher oder um Kapital aus dem Ausland handelt, im Interesse Österreichs kann und darf es hier nur ein klares Nein geben. Es ist jedoch zu befürchten, dass Vizekanzler und Finanzminister Pröll in Brüssel umfällt - zum Nachteil des Finanzstandortes Österreich", betonte Weinzinger abschließend, dass für die FPÖ das Bankgeheimnis gewahrt bleiben muss.

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