Kickl: AK-Boss Tumpel spielt bei Arbeitsmarkt Doppelspiel

Schutz der österreichischen Arbeitnehmer vor ausländischer Konkurrenz scheint beim AK-Präsidenten nicht oberste Priorität zu genießen

Wien (OTS) - "Arbeiterkammer-Boss Tumpel spielt beim Thema Arbeitsmarkt offensichtlich ein Doppelspiel", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu den jüngsten Forderungen des AK-Chefs nach einem zweiten Arbeitsmarktpaket. Während die AK etwa den Mangel an Facharbeiterausbildungen nun laut beklage, seien ihre Kommentare zur geplanten "Rot-Weiß-Rot-Karte" bisher eher spärlich, um nicht zu sagen verräterisch, ausgefallen. "Ich frage mich, warum die AK gar so leise bei der Abwehr ausländischer Billigarbeitskräfte ist?" so Kickl. Vielleicht höre der Schutz der österreichischen Arbeitnehmer in Zeiten des massiven Anstiegs der Arbeitslosigkeit auch dort auf, wo man sich sozialpartnerschaftlich einig sei, die Zuwanderung weiterhin zu forcieren.

Eine "Rot-Weiß-Rot-Karte" würde angesichts der derzeitigen Situation nur zum Anstieg der Arbeitslosigkeit im Inland führen. Der immer wieder zitierte Vergleich mit Australien, Kanada oder den USA sei unsinnig, da auf den dortigen Arbeitsmärkten völlig andere Bedingungen herrschen würden. Die Qualifizierung der heimischen Arbeitskräfte müsse vielmehr an erster Stelle stehen. "Gerade bei diesem sensiblen Thema wäre von der Arbeiterkammer schon eine deutliche Stellungnahme notwendig gewesen. Stattdessen befindet sich Tumpel bei diesem Thema offenbar stromlinienförmig auf SPÖ-ÖVP-Kurs", so Kickl abschließend.

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