VP-Leeb ad Islamlehrer: "Biedermänner als Brandstifter"

Auch muslimischer Radikalismus ist Radikalismus

Wien (VP-Klub) - "Das Thema Integration ist zu wichtig, um es als Biedermänner getarnten Brandstiftern zu überlassen. Wir müssen dieses Thema aufzeigen und muslimischen Radikalismus ebenso wie jede andere Form des Radikalismus verurteilen. Wer den Anspruch stellt, ein Teil der österreichischen Gesellschaft zu sein, muss sich dieser Diskussion konstruktiv stellen. Das gilt selbstverständlich auch für die muslimische Glaubensgemeinschaft", kommentiert ÖVP Wien Stadträtin Isabella Leeb die jüngsten Entwicklungen und Enthüllungen rund um das Thema islamische Religionslehrer und fordert, muslimischem Radikalismus die Berechtigung abzusprechen. Für Leeb ist vor allem die Trennung von Religion und Staat von eminenter Bedeutung: "Diese Trennung ist eine wichtige Säule unserer aufgeklärten Gesellschaft. Und der Staat darf sich nicht heraushalten, wenn an den Grundsäulen der demokratischen Gesellschaft gesägt wird."

Eine weitere offene Baustelle Wiens: Die Jugendarbeitslosigkeit unter Muslimen

"Die hohe Arbeitslosigkeit, vor allem unter muslimischen Jugendlichen, sollte als das verstanden werden, was sie ist: ein Alarmsignal für die Zukunft. Mangelhafte Ausbildung und mangelnde Sprachkompetenz sind kein Ruhmesblatt für eine Weltstadt im 21. Jahrhundert. Leider herrscht in Österreich, vor allem im SPÖ-regierten Wien, eine Politik der Blindheit, was das Thema Integration betrifft. Rasches Handeln ist nun gefragt, nicht eine Politik des Herumlavierens und Leugnens", fordert Leeb daher die verantwortlichen Politiker auf, endlich Stellung zu beziehen.

Und in Richtung SPÖ Wien betont die Stadträtin abschließend: "Die SPÖ hat in Integrationsfragen leider Jahrzehnte lang geschlafen. Sie hat die Wichtigkeit des Themas Integration nie verstanden. Diese Diskussion hätte schon längst geführt werden müssen - mit allen Aspekten wie z.B. dem Religionsunterricht. Dann hätte sich auch gezeigt, dass die sozialistische Integrationspolitik verfehlt war. Auch wenn es die verantwortlichen Politiker nicht wahrhaben wollen:
Parallelgesellschaften sind mittlerweile ein Thema. Was die Menschen seit einiger Zeit spüren, manifestiert sich nun auch in Studien und konkreten Zahlen: Es ist Zeit, dass die Politik entsprechend handelt - im Sinne der Wienerinnen und Wiener, aber auch im Sinne der integrationswilligen Neo-Staatsbürger."

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